Crowdfunding-Projekt für neue KDE-Bibliothek

Crowdfunding-Projekt für neue KDE-Bibliothek

Exchange Web Services für KMail?

Mathias Huber
04.06.2013
Der brasilianische Entwickler Daniel Nicoletti arbeitet an KDE-Unterstützung für die Web-Service-Schnittstelle von Microsoft Exchange.

Microsofts Groupwareserver bietet neben MAPI auch eine SOAP-Schnittstelle namens EWS (Exchange Web Services), die beispielsweise Evolution unterstützt. Nicoletti hat als ersten Versuch mit KDE-Technologie einen einfachen Client namens Litteras geschaffen, der allerdings noch einige Mängel aufweist.

In Grundzügen fertig: Litteras liest Exchange-Mails über die SOAP-Schnittstelle des Microsoft-Servers.

Nun möchte der Entwickler nicht nur Litteras verbessern, sondern eine KDE-Bibliothek für EWS schaffen, die verschiedene Anwendungen nutzen können. Auf diesem Weg erhielte auch KDEs Mail-Anwendung KMail Zugriff auf den Exchange-Dienst.

Zur Finanzierung seiner Idee hat Daniel Nicoletti eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gestartet. Sein Ziel ist es, 100 Prozent des EWS-Protokolls umzusetzen. Funktionsfähigen Code für Litteras gibt es bereits jetzt unter GPLv2 in einem Gitorious-Repository.

Ähnliche Artikel

  • Sichere(re) Mailanbieter
    Serverstandort: Deutschland, und: Verschlüsselung – das sind die gefragten Attribute bei der Suche nach einem sichereren und vertrauenswürdigen E-Mail-Dienst. Wir vergleichen vier Anbieter, die versprechen, Ihre Privatsphäre zu schützen.
  • Unterstützung für Open-Source-Projekte
    Wer alleine entwickelt, dem fehlen oft die Mittel für den großen Wurf. Wer aber richtig sucht, der findet auf vielfache Weise Unterstützung und macht so mehr aus dem eigenen Projekt.
  • Quo vadis, KDE?
    Der erste KDE-4-Beta gewährt einen Einblick in die zahlreichen innovativen Konzepte der nächsten K-Desktop-Generation.
  • Austauschbare Open-Hardware-Rechnerkarte sucht finanzielle Unterstützer
    Der EOMA68-Standard beschreibt eine offene Hardware-Architektur. Auf dieser Basis hat Luke Kenneth Casson Leighton einen Mini-Rechner in Form eines kleinen Steckmoduls entwickelt. Für die Produktion sammelt er zusammen mit Christopher Waid derzeit per Crowdfunding Geld.
  • Animationsprogramm Tupi sucht Geldgeber
    Crowdfunding scheint auch für Open-Source-Projekte immer attraktiver zu werden. Jetzt sammeln die Macher des freien 2D-Animationsporgramms Tupi auf Kickstarter 30.000 Dollar.

Kommentare

Aktuelle Fragen

Samba-Server für Win-Daten & Linux-Dateirechte
Gerd Grundmann, 12.01.2017 18:25, 0 Antworten
Hallo Gemeinde, ich habe ewig gegooo.. aber nicht wirklich gefunden, was ich suche. Auf mei...
LM Cinnamon 18.1Serena 64 bit
Herwig Ameisbichler, 11.01.2017 13:02, 6 Antworten
Hallo an alle. Bin Linux Neuling.Habe auf meiner SSD neben W10 (finde ich nicht mehr)LM17.2 auch...
Bilder in E-Mail einbinden?
Werner Hahn, 23.12.2016 12:18, 4 Antworten
Dell Latitude E6510, Ubuntu 16.04, Mozilla Firefox Ich bitte um eine leicht verständliche Anle...
Linux Mint 17.2
Herwig Ameisbichler, 17.12.2016 11:19, 4 Antworten
Wer kann mir helfen? Hab seit gestern Linux am Pc.Wie kann ich diese Miniaturschrift im Menü,Lei...
Linux 17.2 Treiber f. PC Drucker installieren
Ernst Malitzki, 11.12.2016 13:04, 7 Antworten
Habe einen PC Drucker von HP. Möchte diesen PC Drucker an meinen PC anschließen. Hierzu benötige...