CrossOver 6.0 jetzt auch für Windows-Spiele

CrossOver 6.0 jetzt auch für Windows-Spiele

Die neue Beta-Version 6.0 von CrossOver wurde veröffentlicht und unterstützt jetzt erstmals auch Spiele, wie zum Beispiel World of Warcraft, Counterstrike oder Half Life 2 unter Linux. Erst vor kurzem hatte der amerikanische Hersteller Codeweavers die Neuauflage seiner Wine-Emulation CrossOver auch für Mac angekündigt, nun wird auch ein Grund für den Verzicht auf das Wort “Office” im Produktnamen klar: die Spieleunterstützung ist nicht auf eine reine Büroumgebung ausgerichtet. Weitere neue Applikationen, die in der Version 6.0 unterstützt werden sind Outlook 2003, Flash Player 9, Visio 2003 und Project 2003.

Der CEO von Codeweavers, Jeremy White, betont in seiner Ankündigung, dass es sich noch um eine Beta-Version handelt, die an einigen Ecken und Enden hakt. Dank der Verbesserungen im Wine-Kernel sollen auch eine Reihe weitere Windows-Anwendungen gut laufen, die nicht in der offiziellen Liste der unterstützten Software aufgelistet sind. Experimentierfreudige Anwender können die Beta-Software ab sofort herunterladen und dem Hersteller Feedback geben. Die Nutzer, die eine stabile Version möchten, sollen sich noch etwas gedulden. Üblicherweise ist bei den Anwendern, die eine gültige Abonnement-Lizenz laufen haben ein Update auf die nächste stabile Version während der Vertragsdauer kostenlos möglich.

[1] http://www.codeweavers.com/beta/

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2 Kommentare
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xxx yyy
19 Jahre her

Cross Over Office habe ich mal vor einiger Zeit ausprobiert.

MS Office lief zwar prinzipiell, aber man konnte beispielsweise keine Excel
Tabellen in Word einbetten. Das war mir egal, da ich nur Siemens SPS Software
laufen lassen wollte, die über die serielle Schnittstelle mit der SPS
kommuniziert. Leider wurde die serielle Schnittstelle nicht richtig
unterstützt und ich konnte mein Vorhaben vergessen.

Inzwischen nutze ich VMware unter Linux mit einem virtuellen Win98 dafür.
Damit gibt es keine Probleme. (Schon prinzipbedingt)

Für Wine basierte Lösungen kann ich mich nicht mehr erwärmen.

GoaSkin
19 Jahre her

WINE ist in der Software-Industrie ein Argument für Faulheit. Aufgrund von WINE stellten sich schon einige die Frage – warum auf Linux portieren, wenn es auch mit weniger Arbeit geht? Da kastriert man lieber die Windows-Version, nimmt die Features raus, die unter Linux Probleme machen, tut vielleicht noch paar Aufmerksamkeiten hinzu und verkauft ein Windows-Binary mit WINE als Linux-Version. Die Methode wurde populär, als Corel anfing, WINE-Lösungen statt Portierungen anzubieten. WINE und Crossover spart aber den Herstellern auch insgesamt die Mühe, sich um Linux zu kümmern. Man schaut, daß die Software mit WINE läuft und publiziert eine Mitteilung, daß Linux-Anwender… Mehr »

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