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Coverity: Qualität von Open-Source-Software nimmt zu

25.09.2009 Das auf Codeanalyse spezialisierte Unternehmen Coverity bescheinigt den von ihr geprüften Open-Source-Programmen eine Qualitätsverbesserung.

Die Firma untersucht den Code von diversen Open-Source-Anwendungen im Auftrag des US-Heimatschutzministeriums. Die Behörde sieht diese Prüfung und daraus resultierende Qualitätsverbesserungen als notwendig an, weil immer mehr staatliche Einrichtungen freie Software verwenden.

Projekte können ihre Software auf einer Coverity-Website zur Prüfung vorschlagen und den Quellcode einreichen. Darunter finden sich neben Firefox und PHP auch Linux selbst. Die so geprüften Quellcodes weisen laut Bericht von Coverity seit Beginn der Aktion im Jahr 2006 rund 16 Prozent weniger Fehlerdichte auf. 11.200 Bugs seien im Zuge der Analyse behoben worden.

Coverity teilt die Projekte zudem nach der Güte ihres Codes ein. Den höchsten Rang 3 haben bisher vier Projekte erreicht: Samba, Tor, OpenPAM und Ruby. Den Firmenangaben zufolge sind 60 Millionen Zeilen Code von 280 Projekten untersucht worden. Die Methode dazu heißt statische Analyse, sprich der Code wird auf Sicherheits- und Performanceprobleme untersucht, ohne die Anwendung laufen zu lassen. Auf diese Art lässt sich zwar nicht testen, ob die Software in verschiedenen Anwenderszenarien korrekt funktioniert, sie offenbart aber Struktur- und Programmierfehler.

Den Coverity-Report für das Jahr 2009 gibt es als PDF zum Download.

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