Compiz 0.8.0 erschienen

Compiz 0.8.0 erschienen

Letzter seiner Art

Tim Schürmann
23.02.2009 Die neue Version 0.8.0 des Compositing-Managers Compiz liefert zwar nur kleine Detailverbesserungen unter der Haube, ist aber die letzte vor der Integration der bislang konkurrierenden Abspaltungen Compiz++ und Nomad.

Compiz 0.8.0 verbessert in erster Linie die Zusammenarbeit mit Gnome 2.24 und KDE 4.2. Das neue Plugin commands kümmert sich um die Anbindung von verschiedenen Kommandos, für die bislang der Compiz-Kern zuständig war.

Zugleich wanderten alle ausschließlich unter Gnome genutzten Bindungen vom Compiz-Kern in das neue Plugin gnomecompat. Auf diese Weise sollen ein paar bestehende Konflikte unter KDE der Vergangenheit angehören. Im Gegenzug müssen Gnome-Anwender allerdings darauf achten, das neue Plugin zu aktivieren – nur dann kommen sie in den Genuss des vollen Funktionsumfangs.

Des Weiteren wurden zahlreiche Fehler eliminiert und kleinere Korrekturen durchgeführt. So erhielt das scale-Plugin weitere Einstellungen und das Lokalisierungsteam steuerte aufpolierte Übersetzungen bei.

Die neue Version steht auf den Download-Seiten des Projekts bereit. Sie ist gleichzeitig die letzte stabile Version vor der schrittweisen Zusammenführung mit den (ehemaligen) Compiz-Abspaltungen Compiz++ und Nomad (LinuxCommunity berichtete). Zunächst steht dabei für die kommende Version 0.9.0 die Integration von Compiz++ auf dem Programm.

Wie sein Name schon dezent andeutet, handelt es sich um eine Reimplementierung seines Bruders in der objektorientierten Programmiersprache C++. Zusätzlich trennt Compiz++ strikt Composite und OpenGL-Funktionen, bietet eine neue, überarbeitete Plugin-Schnittstelle, gekachelte Texturen und weitere Detailverbesserungen. Erst mit der anschließend folgenden Version 1.0 soll auch das maßgeblich von Novell vorangetriebene und auf Remote Desktops ausgerichtete Nomad in Compiz einfließen.

Compiz sorgt als Compositing-Manager hauptsächlich für schicke 3D-Effekte auf dem Desktop. Die neue Version 0.8.0 soll bereits in Ubuntu 9.04 und Fedora 11 einfließen.

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