Clementine OS eingestellt

Clementine OS eingestellt

Auch Klementinen sind aus

Tim Schürmann
06.02.2014 Brenden Gonzales wollte mit Clementine OS eigentlich das beliebte Pear OS weiterführen. Der neue Rechteinhaber von Pear OS, eine immer noch unbekannte Firma, schickte ihm jedoch eine Unterlassungserklärung, die Brenden Gonzales unterschrieb.

Wie Brenden Gonzales auf Google+ erläutert, verpflichtet er sich damit, keinen Fork von Pear OS mehr zu erstellen, Pear OS nicht mehr anzubieten und seine Seite mit Clementine OS komplett vom Netz zu nehmen. Letzteres ist bereits geschehen. Den Namen des „großen Unternehmens“ könne er zwar nicht nennen, aber es sei nicht Apple, wie viele ehemalige Pear-OS-Anwender mutmaßten.

Zum Verhängnis wurde Brenden Gonzales nach eigenen Angaben, dass er auf seiner Homepage die letzte Version von Pear OS zum Download angeboten hatte und zudem einige Screenshots von Pear OS zeigte. Zudem sollte Clementine OS auf dieser letzten Version von Pear OS aufbauen, an der das „große Unternehmen“ schon die Rechte besaß. All dies führte letztendlich zur Unterlassungserklärung. Wie es mit dem Projekt weitergeht ist derzeit offen, sehr wahrscheinlich wird es zu Pear OS keinen Nachfolger mehr geben.

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Kommentare
Mach bitte weiter!
A.Nonym (unangemeldet), Donnerstag, 24. April 2014 22:13:22
Ein/Ausklappen

So ein Mist. Pear OS / Clementine OS war (für mich) das bis dato schönste Linux. Klar weiß ich, dass man bei Linux eigentlich alles anpassen kann, aber ich als 0815-Benutzer kann das nicht und habe weder Zeit noch Lust dazu, mich in so eine Geschichte reinzulesen und auszuprobieren. Pear/Clementine war einfach zu installieren und ohne große Änderungen/Anpassungen schön anzuschauen und einfach zu benutzen. Warum so eine "große Firma" (wer auch immer) da plötzlich einen Riegel vorschiebt ... Sollte die ganze Nummer denn kostenpflichtig werden, sodass man das auf diesem Wege unterbinden musste? Ich sehe da nicht so den Sinn. Aber lässt sich jetzt wohl nicht mehr ändern. Ich frage mich, ob die bereits installierten Versionen weiterhin Updates erhalten und ob man ein ähnliches(?) Projekt beginnen könnte - wenn Linux doch so gut anpassbar ist, dürfte man das doch sicher machen oder haben die das "Apple-Aussehen" bei Linux quasi gekauft? Sorry, wenn manche die Nase rümpfen, aber ich bin eigentlich so gar nicht in dieser ganzen Linux-Sache (und schon gar nicht rechtlich) drin.

Liebe Grüße!


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