Blink-Engine

Chromium-Projekt forkt Webkit

Chromium-Projekt forkt Webkit

Kristian Kißling
04.04.2013
Das Chromium-Projekt kündigt an, eine eigene Engine auf Webkit-Basis zu entwickeln, die auch Opera nutzen will.

Bislang verwendet Chromium ohnehin nur Webcore, den Layout-, Render- und DOM-Kern von Webkit. Der Fork von Webkit sei laut Adam Barth nötig geworden, weil Googles Browser eine andere Multiprozess-Architektur verwende als andere Webkit-basierte Browser. Das habe jedoch zu einer Komplexität geführt, die schnelle Fortschritte erschwere.

Die Entwickler des Webkit-Forks werden sich zunächst auf interne Architekturänderungen konzentrieren und die Codebasis aufräumen. So plane man, bereits im ersten Schritt 4,5 Millionen Zeilen Code zu entsorgen, die man nicht mehr benötige. Im Rahmen des Prozesses werde man auch mit anderen Browserherstellern kooperieren, um die Kompatibilität zu bewahren.

Operas Bruce Lawson hat bereits angekündigt, dass auch Opera, das sich kürzlich von der bisherigen Engine Presto verabschiedet hat, die neue Engine verwenden möchte. Einer der Hauptvorteile für Lawson: Blink werde keine Vendor-Präfixe mehr verwenden. Wer Blink testen möchte, kann sich den Code aus Googles Git-Repository ziehen.

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