WebRTC P2P DataChannls und verfeinerte Rechtschreibprüfung

Chrome 26 ist da

Chrome 26 ist da

Kristian Kißling
27.03.2013
Chrome 26 hat nun einen stabilen Status erreicht. Die neue Version des Browsers bringt einige spannende Neuerungen mit, darunter eine ausgefeiltere Rechtschreibprüfung und WebRTC P2P DataChannels.

Chrome 26 ist da und bringt laut den Release Notes unter anderem eine Rechtschreibkorrektur mit. Die gibt es bisher zwar nur für die englische Sprache, aber sie ist interessant, weil sie die richtige Schreibung eines Wortes anhand des Kontextes zu ermitteln versucht. Damit korrigiert Googles Browser also auch richtig geschriebene, aber falsch eingesetzte Wörter. Nutzt der Chrome-Anwender zudem die Cloud, lassen sich Einträge im Benutzerwörterbuch mit anderen Chrome-Instanzen synchronisieren. Wann das Feature für andere Sprachen folgt, bleibt allerdings unklar.

Für Linux-Nutzer ist ein asynchron arbeitender DNS-Resolver an Bord, der die Namensauflösung über Prefetching beschleunigen soll. Daneben stopfen Googles Entwickler eine Reihe von schweren und minder schweren Sicherheitslecks. Nicht zuletzt erlaubt Chrome 26 WebRTC P2P Data Channels: Eine auf dieser Technologie und PeerJS basierende Browser-Chat-Demo lässt sich mit Chrome 26 testen. Sie erlaubt es, mit dem Gegenüber zu chatten und sich Dateien zu schicken - vorausgesetzt die Firewall spielt mit. WebRTC soll in Zukunft auch plugin-freie Videochats ermöglichen.

Wer Chrome 26 für Linux herunterladen will, wird auf Googles Webseite fündig. Beim Installieren des Pakets ergänzt Google automatisch ein Repository für Chrome, um stets Updates einzuspielen. Wer das nicht mag, soll vor dem Installieren sudo touch /etc/default/google-chrome eingeben.

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