Die Macher des freien Enterprise-Linux Centos haben Version 5.1, die jüngste Ausgabe ihrer Distribution, auf eine Live-CD gepackt. Erstmals kamen dazu die Live-CD-Tools aus dem Fedora-Projekt zum Einsatz. Die beiden Projekte verbindet mehr als ein einzelner Satz Werkzeuge: Centos entsteht aus den GPL-lizenzierten Quelltexten von Red Hat Enterprise Linux (RHEL), das Community-Projekt Fedora dient seinem Sponsor Red Hat als Testfeld für neue Entwicklungen in RHEL.
Dank der neuen Produktionsweise lässt sich das Image der Centos 5.1 Live-CD auch von einem USB-Stick booten. Der Softwarebestand stammt von Centos 5.1 und entspricht daher RHEL 5.1.
Da die Live-CD zudem eine reichhaltige Ausstattung an LVM- und Raid-Tools sowie Qtparted und Samba-3.0.25b enthält, eignet sie sich laut Centos-Projekt auch als Rescue-CD. Das ISO-Image steht auf den Centos-Mirrorservern zum Download zur Verfügung.





