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Celtx wird mit Version 2.0 zum Teil kommerziell

Celtx wird mit Version 2.0 zum Teil kommerziell

Kristian Kißling
03.03.2009 Celtx setzt in der neuen Version 2.0 voll auf Mozilla-Technologie. Die Kommerzialisierung dürfte aber einige Nutzer vor den Kopf stoßen.

Schreibtalente aufgepasst: Die Drehbuch-Software Celtx kommt in einer neuen Version 2.0 - und bringt Einschränkungen für das nicht-zahlende Publikum mit. 2.0 ist vor allem deshalb ein großer Versionssprung, weil die Macher nun mit XUL auf den Unterbau von Firefox 3.0 setzen. Das soll die Web Services von Celtx besser integrieren, über die Nutzer ihre Drehbücher und Skripte über das Internet austauschen und miteinander kollaborieren. Zugleich nehmen die Entwickler einige Vorteile des Mozilla-Projekts mit.

Dieser Service, der den Namen Celtx Studio trägt, wird allerdings kostenpflichtig und soll nach einer anfänglichen Testphase 50 Dollar im Jahr kosten. Wer also die freie Version von Celtx nutzen will, muss fortan allein arbeiten. Das ist nicht problematisch, dürfte die Software aber für den ein oder anderen Autoren unattraktiver machen.

Die Software bringt aber auch Veränderungen und Verbesserungen mit, die nicht nur dem zahlenden Publikum zu Gute kommen. Mit der Firefox-3-Basis kommt auch die neue JavaScript-Engine TraceMonkey, die für eine schneller reagierende grafische Oberfläche sorgt. Sunbird dient zugleich als Kalender für die Software. Über die Toolbox kann der Anwender Add-ons zur Software herunterladen und installieren.

Wörterbücher gibt es nun auch für nicht-englische Sprachversionen der Software. Daneben stecken in der aktuellen Version zahlreiche Bugfixes, die zum Teil die Usability der Software betreffen. Wer einen Blick auf Celtx werfen will, lädt diese auf der Celtx-Webseite in einer lokalisierten deutschen Version herunter.

Celtx richtet sich vor allem an angehende Drehbuchautoren und andere Menschen, denen das kreative Schreiben im Blut steckt. Sie begleitet die Nutzer von der Konzeption bis zum fertigen Drehbuch und kommt weltweit an Universitäten und in Filmhochschulen zum Einsatz.

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