Im April wird Novell am Nürnberger Suse-Standort ein Porting and Migration Center eröffnen, das Entwickler und Partner bei der Migration und Entwicklung von Linux-Anwendungen unterstützen soll. Das gaben Richard Seibt und Horst Nebgen von Novell heute auf der Cebit bekannt. Das Zentrum soll auf das Know-How der Suse-Entwickler zurückgreifen, die projektbezogen für Portierungen und Neuentwicklungen zur Verfügung stehen werden.
Ebenfalls anwesend auf der Pressekonferenz war der bayerische Wirtschaftsminister Otto Wiesheu, der die Entscheidung für den Nürnberger Standort begrüßte und die Unterstützung der bayerischen Staatsregierung zusicherte. Diese wird sich allerdings nicht in Form von Geld, sprich Subventionen, ausdrücken: Bayern setzt vielmehr auf Synergieeffekte mit der Universität Nürnberg Erlangen und der Erlanger Fraunhofer Gesellschaft, die die Region zu einem “Linux Valley” machen sollen.
Am Nürnberger Standort wird es daneben ein Executive Briefing Center geben, das Entscheider von Linux überzeugen soll. Auf der Konferenz, die von Novells aktuellem Motto “Identity” geprägt war, wurde außerdem Suse Linux Professional 9.3 für Mitte April angekündigt. Es soll auf Kernel 2.6.11 basieren und unter anderem Gnome 2.10 und eine Pre-Release von open Office 2.0 enthalten.





Pre-Release von OOorg 2.0 … Kernel wahrscheinlich mit ungetesteten pre-patchen aus dem 2.6.14 (der noch nicht erschienen ist) … Beta-Linux 9.3 kommt Mitte April … eine Bugfix-Version wird es nicht geben, stattdessen gibt es im Oktober die 10.0 mit dem innovativem Kernel 2.8.0.prebeta1 und brandaktuellem KDE 3.91 (4.0 beta1). Das Update Handbuch ist dann 1400 Seiten dick, weil mal wieder alle Konfigurationsdateien reorganisiert wurden. Neben den neusten Filesystemen wird erstmals auch voller Zugriff auf NTFS Partitionen aktiviert. Neue Yast Module: Auto-Systemwiederherstellung nach DeepFreeze, YOU Rollback (falls ein Patch mal wieder was verschlimmbessert haben sollte). Weitere Features: der Installer lädt das… Mehr »
Wäre es möglich daß du einen etwas irrationalen Haß auf SuSE entwickelt hast?
Oh nein, bitte nicht so falsch verstehen, es sollte eigentlich mehr ein Scherz sein. Zu Deiner Frage: Nein, ehrlich gesagt überhaupt nicht, ich empfehle SuSE ja auch immer noch weiter, nicht ohne allerdings Mandrake (u.a.) ebenso zu empfehlen. Ob ich enttäuscht bin von SuSE?: ein wenig schon, ich finde sie war qualitativ schon mal wesentlich besser, und das trotz der Tatsache, daß sie schon immer sehr aktuell war. Drum habe ich das beides einfach mal augenzwinkernd aufs Korn zu nehmen versucht. Ist offenbar in die Hose gegangen … vielleicht “funktioniert” mein Sarkasmus heute zu gut. Ich meine trotzden, daß die… Mehr »
In einem gewissen Zusammenhang hat er nicht ganz unrecht. Ich beobachte seit Jahren bei SuSE das Verhalten, daß die meinen, mit ach und krach eine neue Version zur CeBIT vorstellen zu müssen. Damit eine neue Version auch marktfähig ist, müssen wichtige Neuerungen auch am Software-Umfang vorhanden sein. Die überlegen sich, bei welchem Projekt ein Versionssprung ansteht und werben damit als Highlight (ob es sich nun um OpenOffice, KDE, Gnome, dem Kernel, dem X-Server oder gleich mehrere Sachen dreht). Aus voller Überzeugung, daß die Entwickler der freien Projekte termingerecht fertig haben, um es SuSE möglich zu machen, auf der CeBIT eine… Mehr »