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CeBIT: Neues Linux-Smartphone mit GPS

Marcel Hilzinger
20.03.2007

Die Firma Imcosys aus Zug (Schweiz) stellt auf der CeBIT ihr Linux-basiertes Smartphone mit dem Namen I'mcosys vor. Im Inneren des Quadband-Telefons arbeitet ein 730 MHz schneller OMAP-Prozessor von Texas Instruments. Je 64 MByte Flash und SDRAM sorgen für den nötigen Speicher des Betriebssystems und der Daten. Für Speichererweiterungen steht ein SD-Kartenslot zur Verfügung. Das Linux-Gerät kommuniziert wahlweise über das Class-10-GPRS-Modul, die Bluetooth-1.2-Schnittstelle oder WLAN (mit WPA-Support). Für den Zugriff mit Kabel stellt das Smartphone eine USB- und eine RS232-Schnittstelle bereit. Der Datenabgleich mit dem PC erfolgt über das SyncML-Protokoll.

Das I'mcosys lässt sich über den 240x320 Bildpunkte großen Touchscreen bedienen, für die wichtigsten Funktionen sind zudem Schnelltasten vorhanden. Mit einem Gewicht von rund 170 Gramm und einem Nettopreis unter 400 Euro braucht sich das schweizer Übernatel vor der Konkurrenz nicht zu verstecken Das Smartphone bringt neben der üblichen PIM-Software und einem Betrachter für Office-Dokumente nützliche Zusatzfunktionen mit. Dazu gehört das integrierte GPS-Modul (Kartenmaterial gegen Aufpreis) und eine Notruffunktion: Drückt man eine bestimmte Taste über fünf Sekunden lang ununterbrochen, verschickt das Telefon automatisch eine MMS- oder SMS-Nachricht an mehrere vorgegebene Empfänger. Wie gut sich das Smartphone über Bluetooth oder USB mit Linux synchronisieren lässt, konnten uns die Mitarbeiter von Imcosys am Stand nicht mitteilen.

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Kommentare
Re: CeBIT: Neues Linux-Smartphone mit GPS
Anoopy , Freitag, 23. März 2007 10:18:13
Ein/Ausklappen

Ich habe soeben folgende E-Mail an die Firma gesandt:

Ihr "Smartphone".

Sehr geehrte Damen und Herren,

im ersten Moment war ich positiv überrascht, dass ein neues "Schlau-Telefon" mit Linux als Betriebssystem auf den Markt kommen soll - und das zu einem durchaus marktüblichen Preis.

Leider musste ich aber folgendes feststellen:

Zwar lassen sich Daten (welche genau?) unter Linux mit einem gewissen Aufwand synchronisieren, aber für ein Flash-Update muss ich Zugang zu einem Komputer haben, welcher unter Windows läuft.

Die Zahlen, 2,3,5,6,8 und 9 sind auf der Bildschirmtastatur (zumindest auf den Abbildungen) kaum voneinander zu unterscheiden.

Aus den technischen Daten ist im Weiteren leider nicht ersichtlich, was der "Browser" alles darstellen kann.

Wenn schon kein Flash-Update unter Linux vorgenommen werden kann, können dann wenigstens die Daten auf dem Speicherchip auf einfache Art und Weise bearbeitet werden?

Ich hoffe, mit meiner E-Mail etwas zur Weiterentwicklung Ihres "Schlau-Telefons" beitragen zu können!

Freundliche Grüsse


August Meier

und hier noch die Antwort darauf:

Sehr geehrter Herr Meier

besten Dank für Ihre Anregungen.

Ihre Anregungen basieren auf einem kleinen Denkfehler: wir sind keine Linux-Freaks bzw. Linux-Vertreter und das Gerät ist nicht auf den Consumermarkt ausgerichtet. Vielmehr orientieren wir uns nach konkreten Marktchancen und -möglichkeiten. Wir haben Linux auf unserem Smartphone eingesetzt, weil sich Linux für mobile Geräte gut eignet und stark im Kommen ist. Ganz anders sieht es jedoch im Desktop-Bereich aus, wo Linux eine deutlich tieferen Stellenwert hat - hier ist Microsoft noch immer klarer Marktführer. Wir richten uns ausschliesslich nach konkreten Kundenprojekten im Segment der Businesskunden, womit diese auch den Weg bestimmen.

Unser Gerät bildet für unsere Kunden lediglich eine Plattform, auf welcher die Kunden ausgewählte Businesslösungen installieren und anwenden.

Bezüglich dem Browser verweisen wir klar darauf hin, dass wir den Opera-Browser verwenden und dieser ist ausführlich direkt von Opera ausführlich beschrieben.

Wie die aktuellen Feedbacks anlässlich der CeBIT gezeigt haben, trifft Ihre Meinung bezüglich den Zahlen nicht zu - im Gegenteil (siehe die diversen Fernsehberichte der aktuellen CeBIT, in welchem unser Gerät - und insbesondere die Bedienung - sehr positiv bewertet wird).

Für Unternehmenskunden stellen wir ein SDK zur Verfügung, mit welchem diese ihre eigenen Applikationen auf das Gerät spielen können und somit das Thema "Synchronisation" kein Problem darstellt.

Mit freundlichen Grüssen
Serge Lutz
ImCoSys AG


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Re: CeBIT: Neues Linux-Smartphone mit GPS
joerg arlandt, Dienstag, 20. März 2007 22:30:53
Ein/Ausklappen

Sicher, das es ein "neues" Smartphone ist?
Im letzten Jahr hat Imcosys schon ein Linux Smartphone vorgestellt, das a) genauso/ähnlich aussah und b) gleiche/ähnliche Werte aus wies.
Hat sich wohl nicht durchgesetzt.

[1] http://blog.arlandt.com/archiv/23
[2] http://www.golem.de/0602/43580.html
[3] http://www.inside-handy.de/news/5554.html
[4] http://www.teltarif.de/arch/2006/kw11/s20916.html
[5] http://www.telko-forum.de/viewthread-98-10.html



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