Die europäische Organisation für Kernforschung und zugleich das größte Teilchen-Physik-Labor der Welt, CERN, hat mit einer offiziellen Zeremonie die zweite Phase des Projektes Openlab gestartet. Openlab wird von der Europäischen Gemeinschaft unterstützt und setzt gemäß seiner Leitsätze bevorzugt Open Source-Technologien für die Entwicklung ein. Partnerunternehmen in der zweiten Phase sind HP, Intel und Oracle.
Aufbauend auf der Forschungsarbeit der letzten drei Jahre, die vorwiegend Cluster- und Grid-Computing zum Thema hatte, sollen nun weitere Schwerpunkte gesetzt werden: Plattformvirtualisierung und Hardwareverbesserung. Bei der Virtualisierungstechnologie werden die Lösungen von Xen, VMware und Linux VServer Themen des Forschungsprojektes. Die Computer innerhalb des Grid-Netzwerkes sollen von der Sicherheit und Standardisierung profitieren. In einem Grid teilen sich viele Computer weltweit Daten, Speicher- und Rechenressourcen.
In dem “Grid Interoperabilitätszentrum” sollen die Openlab-Partner daran arbeiten, dass die passende Grid Middleware in das Projekt integriert und zertifiziert wird. In der ersten Phase, die seit 2002 läuft, war das Flaggschiff-Projekt CERN opencluster, ein Cluster für Advanced Computing und Speicherung, der unter Linux läuft.
[1] http://openlab-mu-internal.web.cern.ch/openlab-mu-internal/openlab-I_Projects/opencluster/default.asp
[2] http://www.cern.ch/openlab




