C3S nimmt erste juristische Hürde

C3S nimmt erste juristische Hürde

Musikantenscheune

Tim Schürmann
26.09.2013 Die als GEMA-Konkurrent angetretene Cultural Commons Collecting Society (C3S) hat sich offiziell gegründet und damit die erste von mehreren juristischen Hürden genommen.

Auf der Gründungsversammlung haben die Gründer die Satzung beschlossen und einen Verwaltungsrat gewählt. Dies ist jedoch nur die erste Hürde bis zu einer Verwertungsgesellschaft: Als Nächstes muss die Satzung noch von einem Verband geprüft werden. Sobald dieser zustimmt, kann sich der C3S als Europäische Genossenschaft eintragen lassen. 2015 soll dann beim Deutschen Patent- und Markenamt die Zulassung als Verwertungsgesellschaft beantragt werden.

Die C3S möchte im Gegensatz zur GEMA auch einzelne Werke von Künstlern vertreten und ein anderes, faires und flexibleres Ausschüttungsmodell verwenden. Derzeit sammelt die C3S Spenden über die Crowdsourcing-Plattform Startnetxt. Eine erste Generalversammlung aller Unterstützer soll voraussichtlich im März 2014 stattfinden.

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