Im Experimentierstadium

BrowserID soll Surfer im Web ausweisen

BrowserID soll Surfer im Web ausweisen

Ulrich Bantle
15.07.2011
Mit dem im Experimentierstadium steckenden Identifizierungsdienst BrowserID will Mozilla die Anmeldungen auf Webseiten vereinfachen.

Statt auf Eingabe von Nutzername und Passwort zur Identifizierung auf Websites, setzt BrowserID auf eine zuvor bei Browserid.org oder anderen Instanzen hinterlegte E-Mail-Adresse und der daraus gebildeten Public-Key-Verschlüsselung über einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel. BrowserID ist eine Variante des Verified E-Mail-Protokolls.

Anmeldefenster für BrowserID.

Bei Webseiten, die BrowserID unterstützen, genügt dann die Auswahl der hinterlegten E-Mailadresse. Zwischen der Website, dem Browser des Nutzers und einer weiteren Instanz wie Browserid.org findet dann der Schlüsselabgleich und die Identifizierung statt. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch der freie Authentifizierungsstandard OpenID.

Teilnehmende E-Mail-Provider können ihre Nutzer als so genannte Primary Identity Authorities mit einer BrowserID versorgen. Mozilla hofft, dass möglichst viele Provider sich beteiligen. Webentwickler können das Javascript-API von BrowserID einbinden. Auf die Nutzerseite kommt der nötige private Schlüssel wahlweise durch die native Unterstützung von BrowserID durch den Browser oder über Browserid.org. Die clientseitige Rolle nennt Mozilla Implementation Provider.

Nutzer, die sich bei BrowserID anmelden, durchlaufen den üblichen Prozess. Nach Angabe einer Mailadresse und Passwortes schickt BrowserID eine Mail zur Verifizierung an die genannte Mailadresse zurück. Nach der Bestätigung erfolgt die Schlüsselbildung. Mozilla hat eine Demowebsite aufgesetzt. Weitere Erläuterungen gibt es auf dieser Website.

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