Die brasilianische Wahlbehörde hat bekannt gegeben, dass bei den in diesem Jahr anstehenden Wahlen Wahlmaschinen auf Linux-Basis zum Einsatz kommen. Das Tribunal Superior Eleitoral gab Sicherheitsgründe und Gesetzeskonformität als Gründe für die Migration von VirtuOS und Windows CE auf Linux an.
Die Open-Source-Anwendungen und die von der Behörde entwickelten Anwendungen sind digital signiert und lassen sich vom Wahlleiter vor Ort auf Unversehrtheit prüfen. Vorbeugend gegen Angriffe und Betrugsversuche wirke zudem, dass die Wahlapparate keine Verbindung zum Internet haben. Den politischen Parteien wird zwischen April und September Zugriff auf die so genannte Urna Eletrônica gewährt. Sie können in der Zeit die Sicherheit prüfen und Verbesserungsvorschläge einbringen. Diese Auditing-Phase ist per Gesetz vorgeschrieben. Brasilien gilt als Vorreiter beim E-Voting und führt alle Wahlen elektronisch durch.




