Glyn Moody kennt der ein oder andere vielleicht als Autor des Buches "Die Software Rebellen", das ziemlich detailliert und anschaulich die Geschichte von Linux und Linus aufrollt. Der Mann schreibt aber auch regelmäßig für Computerworlduk und hat nun entdeckt, dass der Blackberry, also die kleine Kiste, mit der man von unterwegs E-Mails schreibt, neuerdings auch Dokumente im ODF-Format versteht.
Die Information entnahm Moody einer News von Eweek.com, laut der Blackberrys nun auch offiziell Dokumente (etwa Präsentationen und Spreadsheets) aus IBMs Lotus Symphony unterstützen. Diese kostenlose Bürosuite kommt vor allem auf den Desktops von Unternehmen zum Einsatz, basiert auf Open Office und setzt auf ODF.
Für den neuen amerikanischen Präsidenten kommt diese Entwicklung leider zu spät: Der als extensiver Blackberry-Nutzer bekannte Obama muss seinen Liebling nun aus Sicherheitsgründen abgeben bzw. vermutlich gegen ein anderes Gerät tauschen, das sichere Kommunikation beherrscht. Wer sich Lotus Symphony einmal ansehen will, kann die Software übrigens hier herunterladen.



