Bereit zum Entern: Foresight Mobile Edition 1.0

Bereit zum Entern: Foresight Mobile Edition 1.0

Im Rennen um die Netbooks gibt es einen neuen Player: Die Linux-Distribution Foresight schickt eine eigene mobile Variante ins Rennen um die Vorherrschaft auf den Netbooks. Die Mobile Edition 1.0 der in Deutschland wenig verbreiteten Distribution verwendet Ubuntus Netbook-Remix-Desktop und das Conary Paketmanagement von Rpath. Sie wurde laut Foresight-Projekt bisher auf dem EEE-PC von Asus sowie auf Intels Classmate-Rechnern getestet.

Das Fundament der mobilen Distribution bildet Foresight Linux 2.0 mit einem Gnome-2.22-Desktop. Dementsprechend laufen auf der Mobile Edition 1.0 zahlreiche Gnome-Anwendungen, etwa F-Spot, Pidgin und der Gnome Movie Player. Zum Musikhören setzen mobile Anwender auf Banshee, zum Aufrufen von Webseiten auf Firefox.

In die Schlagzeilen geriet Foresight, als Hardware-Hersteller Shuttle sich entschloss, ihre KPC-Rechner, kleine würfelförmige Barebones, in den USA mit Foresight anzubieten. In Deutschland gibt’s die Rechner mittlerweile auch, allerdings bestückt mit Opensuse.

Eric Troan, ein ehemaliger CTO von Red Hat, arbeitet zusammen mit den Rpath-Entwicklern Michael K. Johnson und Matt Wilson an der Distribution. Wer die Mobile Edition 1.0 einem Test unterziehen will, findet auf der Webseite von Foresight die passenden ISOs.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben