Michael Larabel von Phoronics hat sich die neue Chromium-OS-Version geschnappt und in intensiven Tests gegen Moblin, Fedora, OpenSuse und Ubuntu verglichen. Das Ergebnis zeigt, dass alle mit Wasser kochen.
Mit Ausnahme von wenigen Benchmarks liegen sämtliche getesteten Linux-Versionen in etwa gleich auf. Lediglich bei den Dateisystemtests müssen sich Moblin und Chromium OS klar geschlagen geben, da sie noch Ext3 nutzen und nicht von den Performance-Vorteilen von Ext4 profitieren.
Überraschend ist hingegen, dass auch bei Punkten wie Akkulaufzeit, Erwärmung des Systems und CPU-Auslastung Moblin und Chrome OS nicht besser abschneiden, sondern im Gegenteil meist hinter OpenSuse oder Ubuntu zurückliegen. Die massiven Änderungen am Kernel machen sich somit nur beim Bootvorgang bemerkbar, führen jedoch nicht zu einer generell besseren Performance des Systems.
Den kompletten Test mit zahlreichen Grafiken gibt es bei Phoronix.






Getestet wurde auf einem “Notebook mit Atom CPU”…. Der Test ist damit leider etwas schwer nach zu vollziehen, warum ChromiumOS bei dem Test schlecht abschneidet liegt dennoch auf der Hand. Die ChromeOS Notebooks sollen ja am Ende vor allem auf ARM Geräten laufen. Laut Google darf man auch nix auf die HDD schreiben, also ist die Performance hier egal. Letzen Endes kann man sich freuen wenn man liest das sein mini-pc-ding mit Moblin & Co. genauso schnell arbeitet wie die großen Betriebssysteme, und dennoch dafür sorgt das man auf dem kleinen Bildschirm noch was lesen kann. Phoronix sind Benchmark süchtig,… Mehr »