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BBC befreit JavaScript-Bibliothek Glow

10.07.2009 Die BBC veröffentlicht nun eine selbst entwickelte JavaScript-Bibliothek namens Glow. Die beherrscht unter anderem DOM-Manipulationen und Animationen.

Die BBC verfolgt ja bereits länger eine umfassende Open-Source-Strategie, man denke an Ingex und den freien Videocodec Dirac. Ihr einleuchtendes Argument dabei lautet: Wir werden von Steuergeldern finanziert, insofern müssen wir die Software auch an die Bürger zurückgeben. Nun hat das Unternehmen eine JavaScript-Bibliothek namens Glow unter der liberalen Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht.

Glow beherrscht DOM-Manipulationen (glow.dom), reagiert auf Browser-Events (glow.event), bemerkt und bindet Flash-Elemente ein (glow.embed), erstellt Animationen (glow.anim) und modifiziert die Zwischenbilder (glow.tweens). Den Veröffentlichungszeit hat die BBC laut Ankündigung gewählt, weil die Entwickler die Version 1.5 der Software nun für ausreichend stabil halten. Momentan sei man dabei, die Version 2.0 zu planen.

Als Grund für die Nutzung einer eigenen Bibliothek geben sie an, dass andere Bibliotheken den Anforderungen der BBC nicht entsprechen. Glow unterstützt auch ältere Browser, kann mit konkurrierenden älteren Versionen seiner selbst leben und trifft dabei nicht auf Probleme mit Namensräumen und CSS-Überschneidungen. Der Fork einer existierenden Lösung wurde ausgeschlossen, da das mehr Konfusion und Aufwand verursache, als helfe.

Wer eine Blick auf Glow werfen will, findet den Quelltext sowie ausführliche Informationen auf der Glow-Webseite.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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