Daniel Phillips startet einen neuen Anlauf für sein Dateisystem Tux. Nachdem Tux2 vor acht Jahren offenbar an Patentproblemen scheiterte, lädt Phillips jetzt auf der Linux-Kernel-Mailingliste (LKML) zur Arbeit an Tux3 ein, dem Nachfolger seines seligen Projekts Tux2. Phillips, zur Zeit Mitarbeiter von Google, hebt an Tux3 die Datenversionierung hervor. Besonders daran sei, dass er mithilfe seines Version-Pointer-Algorithmus die Menge an Metadaten reduzieren wolle, die bei Dateiänderungen anfallen. Phillips beschreibt seine bisherigen Ergebnisse detailliert in der E-Mail und sucht Mitentwickler.
Vorzüge und Grenzen von Tux3 sind in der LKNML-Mail sehr ausführlich beschrieben. An Quellcode liegt bislang allerdings nur der Versionsalgorithmus vor. Die Quelldatei des Dateisystems selbst, so Phillips, stelle er gerade zusammen, was wohl einiges an Aufräumarbeiten bedeute. Für Tux3 hat Phillips eine noch leere Projektseite angelegt und eine brandneue Mailingliste eingerichtet.
Daniel Phillips hatte den Code der Vorgängerversion Tux2 nie veröffentlicht. Eine gute Zusammenfassung des Tux2-Projekts bietet dieser Slashdot-Artikel. Nach Phillips eigenen Aussagen auf Mailinglisten gab es mit Tux2 Patentprobleme.





