Aptosid statt Sidux

Aptosid veröffentlicht erstes Release: 2010-02

Aptosid veröffentlicht erstes Release: 2010-02

Mathias Huber
14.09.2010 Das Team, das bisher hinter der Distribution Sidux stand, hat die erste offizielle Release seines neuen Systems Aptosid veröffentlicht.

Wie sein Vorgänger beruht auch Aptosid auf dem Softwarebestand von Debian "unstable", Codename Sid. Für die aktuelle Version 2010-02 dient ein Schnappschuss des Unstable-Repository vom 13. September 2010 als Basis.

Zu den Neuerungen gehört KDE SC 4.4.5 sowie Kernel 2.6.35, der unter anderem Stromsparfunktionen für ATI-Radeon- und Intel-Grafikkarten bietet. Auch die Unterstützung für Wlan-Chips wurde konsolidiert, detaillierte Hinweise finden sich in den Release Notes. Dort ist auch beschrieben, wie bisherige Sidux-Anwender den Umstieg möglichst reibungslos vornehmen.

Aptosid lässt sich sowohl als Live-CD betreiben als auch auf Festplatte installieren. Die Distribution steht in zahlreichen Varianten zum Download bereit: KDE-lite, KDE-full, Xfce und Xfce-lite, und das jeweils für 32- und 64-Bit-CPUs.

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