Wie sein Vorgänger beruht auch Aptosid auf dem Softwarebestand von Debian "unstable", Codename Sid. Für die aktuelle Version 2010-02 dient ein Schnappschuss des Unstable-Repository vom 13. September 2010 als Basis.
Zu den Neuerungen gehört KDE SC 4.4.5 sowie Kernel 2.6.35, der unter anderem Stromsparfunktionen für ATI-Radeon- und Intel-Grafikkarten bietet. Auch die Unterstützung für Wlan-Chips wurde konsolidiert, detaillierte Hinweise finden sich in den Release Notes. Dort ist auch beschrieben, wie bisherige Sidux-Anwender den Umstieg möglichst reibungslos vornehmen.
Aptosid lässt sich sowohl als Live-CD betreiben als auch auf Festplatte installieren. Die Distribution steht in zahlreichen Varianten zum Download bereit: KDE-lite, KDE-full, Xfce und Xfce-lite, und das jeweils für 32- und 64-Bit-CPUs.



