Dass Blender gut ist, um schöne Trickfilme zu produzieren, hat die Blender Foundation beeindruckend mit dem Trickfilm “Big Buck Bunny” gezeigt. Nun soll die Animations-Software beweisen, dass das gleiche auch für Computerspiele gilt. Das “Apricot Open Game”-Projekt hat eine erste Demoversion des Jump’n’Run-Spiels “Apricot” veröffentlicht. Apricot basiert auf dem gezeigten 9-minütigen Trickfilm.
Im Spiel schlüpft der Spieler in die Rolles eines Kaninchens. Mit den Pfeil- und einigen anderen Tasten steuert er das künstliche Wesen durch die virtuelle Trickfilm-Welt (Abbildungen 1 und 2). Ziel des ersten Level: Das Kaninchen soll Nüsse sammeln und sie wieder wegschleudern. Außerdem soll nach Herzenslust durch das Level gesprungen, geglitten und darin herumgeklettert werden.
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| Abb. 1: Mit voller Unterstützung für Shader… | Abb. 2: …soll Apricot naturgetreue Texturen und Effekte mitbringen. |
Doch noch steht das Spiel am Anfang. Die Entwickler haben bisher Bewegungen und Aktionen des Karnickels fertiggestellt. Ein Teil der Szenerie kann ebenfalls bereits bestaunt werden. Doch noch fehlen viele Komponenten wie Gegner, Objekte und vieles andere. Auch generellen Optimierungsbedarf melden die Entwickler an.
Wer Spaß am Ausprobieren hat, kann das Spiel als Blender-Projektdatei herunterladen. Danach wird diese in Blender geladen. Die Entwickler betonen auf der Website, dass nur die “Blender Apricot-Branch revision 15389 or higher” funktioniert. Sie steht unter graphicall.org zum Download bereit. Aus einem kurzen Test in der Redaktion heraus weisen wir darauf hin, dass ein entsprechend potenter Rechner für das Probespiel benötigt wird. Bei uns lief Apricot nur mit reduzierten Texturen halbwegs flüssig (Abbildungen 3 und 4). Die Entwickler empfehlen eine Nvidia-Grafikkarte der 6er-Serie oder höher um die Shader (GLSL) voll nutzen zu können.
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| Abb. 3: Schaltet man die Shader ab, erscheint die künstliche Welt weniger bunt… | Abb. 4: …benötigt aber auch weniger Rechenleistung. |
Wer hingegen lieber als Zuschauer Platz nehmen möchte, der kann sich einen ersten Eindruck in einem Flash-Video auf der Website verschaffen oder das Video im Ogg-Format herunterladen.









