Apitrace 2.0 ist schneller

Apitrace 2.0 ist schneller

Debugging

Mathias Huber
29.09.2011
Apitrace, ein Open-Source-Tool zum Debuggen von Grafikanwendungen, ist in Version 2.0 mit einigen Verbesserungen erhältlich.

Die Software beherrscht das Tracing von Programmen, die auf die APIs OpenGL oder Direct3D aufbauen. Die neue Release unterstützt OpenGL bis Version 4.2 und läuft neben Linux und Windows auch unter Mac OS X. Daneben haben die Entwickler das Tracing zehnmal und das Retracing doppelt so schnell gemacht wie in der Vorversion. Die Performance-Steigerung ist unter anderem den Einsatz der Komprimierugsbibliothek Snappy zu verdanken. Daneben versteht das Tool die GL-Erweiterungen "GL_GREMEDY_string_marker" und "GL_GREMEDY_frame_terminator", mit denen Entwickler Frames und wichtige Codepartien markieren können.

Mit dem Tool Apitrace lassen sich Traces von Grafikanwendungen Frame für Frame analysieren.

Apitrace enthält einige Kommandozeilentools sowie ein in Qt umgesetztes GUI. Ein älterer Blogeintrag des Apitrace-Mitentwicklers Zack Rusin stellt die Fähigkeiten der Software vor. Der BSD-lizenzierte Quelltext samt etwas Dokumentation ist auf der Apitrace-Github-Seite zu finden.

Ähnliche Artikel

  • AMDs neuer Catalyst-Treiber bringt OpenGL ES 2.0

    Der neue Linux-Treiber 10.8 von AMD für diverse ATI-Grafikkarten steht zum Download.
  • Charakteranimation mit Blender
    In Ausgabe 01/2006 haben Sie die Grundlagen des 3D-Modelling mit Blender kennengelernt: Aus zweidimensionalen Kurven entstand eine Comic-Figur, auf der eine virtuelle Beleuchtung realistische Glanzlichter und Schatten hervorruft. Doch eine Comic-Figur ist dafür prädestiniert, sich zu bewegen.
  • Intels neue Prozessorarchitektur "Sandy Bridge"
    Obwohl die Entwicklung in der Computerbranche meist rasend schnell zu gehen scheint, haben Prozessorarchitekturen oft ein erstaunlich langes Leben. Mit "Sandy Bridge" führt Intel nun nach sehr vielen Jahren wieder einmal eine neue ein.
  • Multimedial
    Jeder spricht von Multimedia, auch wenn keiner so genau weiß, was das eigentlich ist. Wie dem auch sei: Linux verschließt sich den Zeichen der Zeit nicht und zeichnet sich gegenüber anderen Unix-Betriebssystemen durch eine wachsende Unterstützung für alles aus, was bunt, bewegt und laut – kurz Multimedia – ist. Ein paar ausgewählte Tools werden hier vorgestellt.
  • Mozilla-Entwickler vertagen die dritte Beta-Version
    Zu viele kritische Bugs in der neuen Javascript-Engine TraceMonkey verhindern die für heute geplante Beta 3.

Kommentare

Aktuelle Fragen

Samsung VG-KBD1500 - Bluetooth-Tastatur mit Touchpad mit Xubuntu 16.04.2 LTS
Linux- & BSD-UserGroup im Weserbergland, 16.08.2017 19:16, 0 Antworten
Bin grad mit "meinem Latein am Ende" darum hier mal so in den Raum geworfen. Samsung VG-KBD1500 -...
Tails verbindet nicht mit WLan
Georg Vogel, 30.07.2017 15:06, 5 Antworten
Hallo zusammen! Habe mir von Linux Mint aus einen Tails USB-Stick erstellt. Läuft soweit gut,...
Genivi for Raspberry Pi 3
Sebastian Ortmanns, 28.07.2017 10:37, 1 Antworten
I try to build a Genivi Development Platform for Rasberry Pi 3. But I always get the failures bel...
Bash awk Verständnis-Frage
Josef Federl, 22.07.2017 17:46, 2 Antworten
#!/bin/bash # Skriptdateiname = test.sh spaltennummer=10 wert=zehner awk '{ $'$spaltennummer'...
Bash - verschachtelte Variablenersetzung, das geht doch eleganter als meine Lösung?
Josef Federl, 18.07.2017 20:24, 3 Antworten
#!/bin/bash #Ziel des Skriptes wird sein die ID zu extrahieren hier nur als Consolentest: root@...