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Pläne für KDEs Kontact

Markus Feilner
17.08.2011
Wie KDE-PIM-Entwickler Volker Krause in einem Wiki-Eintrag zum Desktop Summit 2011 festhält, planen die Kontact-Developer bereits für die Version 4.8 des Groupware-Clients, diverse Web-2.0-Dienste als Datenquellen zu integrieren.

Unter dem Punkt "Nahe Zukunft" findet sich in dem Protokoll eines Meetings, das auf der gemeinsamen KDE- und Gnome-Entwicklerkonferenz in Berlin stattfand, die Ankündigung, man wolle einiges Material, das sich derzeit bereits in Playground (entspricht etwa "Testing" bei Debian) befindet, zügig in die nächste KDE-PIM-Version integrieren. Dazu gehören, neben zahlreichen Bugfixes und Featurewünschen von Anwendern vor allem Ressourcen für Facebook, Google und das Customer Relationship Management Sugar CRM, aber auch die Anbindung von Syncevolution mit einem eigenen User Interface. Darüber hinaus soll der Account Wizard aufgehübscht werden und ein Akonadi-Kioslave für den direkten Zugriff auf Attachments entstehen.

Mit den KDE Frameworks 5 (KF 5) wollen sich die Entwickler noch nicht auseinandersetzen, zumindest für KDE 4.8 und 4.9 sollen weiter die Kdepimlibs als Basis dienen. Ob dann der Groupwise-Connector noch dabei ist, scheint fraglich, zumindest diskutieren die Entwickler offenbar, ihn fallen zu lassen.

Auch beim Thema Notizen, die Kontact ebenfalls in einem Groupware-Server speichern kann, tut sich einiges: Die aktuell vier Plasmoiden für Notizen sollen zu einem integriert werden, das Akonadi als zentralen Speicher nutzt. Auch hier stellt Krause in seinem Protokoll die Frage auf, was in KF5 mit Knotes geschehen soll, wie bei Groupwise steht auch hier ein Fragezeichen.

Der KDE-Groupware-Client Kontact ist - neben Gnomes Evolution - die einzige umfassende E-Mail und Kollaboration-Software für den Linux-Desktop. Mit zahlreichen Plugins lässt er sich an diverse Groupwareserver anbinden, am Besten funktioniert das Zusammenspiel mit dem Open-Source-Projekt Kolab.

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