Anfang März sorgte Novell für Wirbel, nachdem der Investor Elliott Associates angeboten hatte, den ehemaligen Netware-Spezialisten für rund zwei Milliarden zu übernehmen. Nach einer kurzen Bedenkzeit kam man bei Novell zum Schluss, das Angebot entspreche den Werten von Novell nicht. Novell-Chef Ron Hovsepian informierte die Novell-Kunden per Mail über die Ablehnung des Angebots.
Glaubt man dem nun veröffentlichten Artikel des Wall Street Journals (nur für Subscribers), dann soll Novell nach der Überprüfung des Elliott-Angebots die Firma quasi zum Kauf ausgeschrieben haben und noch bis Ende Woche Angebote entgegennehmen. Diese seien denn auch in umfangreicher Anzahl eingegangen: rund 20 Angebote habe Novell erhalten, die meisten davon stammen allerdings von reinen Finanzfirmen.
Noch gibt es außer dem kostenpflichtigen Artikel des Wall Street Journals keine weiteren Quellen zu den Übernahmeangeboten. Die ganze Aktion kann auch nur darauf ausgerichtet zu sein, den Aktienkurs etwas in die Höhe zu treiben -- die stieg gestern kurz über 6 USD, steht jetzt aber wieder bei 5,90 $.



