Amsterdam setzt auf Linux

Amsterdam setzt auf Linux

Jörg Luther
31.12.2006

Die niederländische Hauptstadt Amsterdam startet ein 300.000 Euro schweres Pilotprojekt für Linux auf dem Desktop: Das Amt für Wohnungswesen und die Stadtteilverwaltung von Zeeburg rüsten im nächsten halben Jahr von Windows und MS Office auf Linux und Open Office um.

Verlaufen die Tests erfolgreich, könnte Amsterdam in zwei Jahren in größerem Umfang zu Linux wechseln: Der Vertrag mit dem bisherigen Lieferanten, Microsoft, läuft Ende 2008 aus. Ein Komplettausstieg sei allerdings nicht geplant, ließ die Stadtverwaltung wissen. Man wolle jedoch den Umfang der Verträge mit Microsoft deutlich reduzieren.

Bereits seit 2003 hatte das IT-Referat der Stadt den Einsatz von Red Hat Linux auf Servern, Desktop-Rechnern und Laptops erprobt - offenbar recht erfolgreich. "Der Einsatz von quelloffener Software reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern.", ließ die Stadt in einer Stellungnahme wissen, "Daneben erleichtert er die Datenspeicherung und den Informationsaustausch, und das ohne unakzeptable finanzielle und logistische Risiken."

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