Amazon setzt auf Open-Source-VoIP

Amazon setzt auf Open-Source-VoIP

Das Online-Kaufhaus Amazon will zukünftig weltweit auf Internettelefonie mit dem SIP-Protokoll setzen. Dazu setzt das Unternehmen in Kooperation mit dem VoIP-Spezialisten Pingtel auf die Software SIPxchange ECS. Diese basiert auf der Open-Source-Applikation SipX. Sie wird unter dem Dach der SIPfoundry entwickelt und ist mit der GNU LGPL lizenziert.

Pingtel setzt für seine ECS-Software auf Red Hat Enterprise Linux und verspricht Unternehmen deutlich niedrigere Kosten als bei proprietären Lösungen. “Pingtels ECS enthält umfangreiche Open-Source-Telefonie-Features, die auf herkömmlichen Linux-Servern laufen”, verspricht Amazons Netzwerk-Manager Ken MacFarlane.

Im SipX-Wiki findet sich ein Vergleich von SipX und dem kommerziellen SIPxchange. Dort ist auch zu sehen, dass Pingtel einige Komponenten lediglich in der proprietären Variante einbaut – so etwa das GIPS-Framework und den Call-Center-Server. Amazons Schritt, auf SIPxchange zu setzen, zeigt jedoch, dass auch kritische Bereiche einer Unternehmens-IT auf Open-Source-Software setzen können.

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