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MS kassiert Linux-Steuer

Amazon schließt Patentabkommen mit Microsoft -- Kindle und Linux-Server betroffen

23.02.2010 Einmal mehr hat Microsoft eine Firma auf Patentverstöße in ihren Produkten und Linux-Lösungen angesprochen Dieses Mal muss Amazon im Rahmen eines Patentabkommens zahlen.

Wie Microsoft gestern in einer Pressemeldung bekannt gab, haben die Redmonder mit Amazon.com ein Lizenzabkommen abgeschlossen, wonach beide Firmen vom Patentportfolio des jeweiligen Partners profitieren können und vor eventuellen Klagen geschützt sind. Im Rahmen des Abkommens hat Amazon.com an Microsoft eine nicht näher bezifferte Summe zu zahlen.

Bereits im ersten Abschnitt der Pressemeldung lässt Microsoft die Katze aus dem Sack und macht klar, dass vom Abkommen unter anderem der beliebte Linux-basierte E-Book-Reader Kindle aber auch die Linux-Server betroffen seien:

"The agreement provides each company with access to the other’s patent portfolio and covers a broad range of products and technology, including coverage for Amazon’s popular e-reading device, Kindle™, which employs both open source and Amazon’s proprietary software components, and Amazon’s use of Linux-based servers."

Amazon wollte sich zur Microsoft-Pressemeldung bislang offiziell nicht äußern. Ähnliche Abkommen hat Microsoft in den vergangenen Jahren bereits mit Brother, LG, Samsung und weiteren Firmen abgeschlossen. Auch der niederländische Navi-Spezialist TomTom einigte sich im vergangenen Jahr schließlich in einem Patentabkommen mit Microsoft, nachdem die Redmonder TomTom wegen Patentverstößen verklagt hatten.

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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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