Home / Nachrichten / Amarok will sich besser vor potentiellen Schadprogrammen schützen

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Das Malware-Problem

Amarok will sich besser vor potentiellen Schadprogrammen schützen

15.12.2009 Für Linux einen guten Virus zu programmieren, ist relativ schwierig. Viel einfacher ist es, ein Schadprogramm als Add-On getarnt anzubieten. Das Amarok-Projekt will jetzt für besseren Schutz sorgen.

Linux-Nutzer sehen den meisten Gefahren im Internet relativ gelassen entgegen. Das kann leicht zum Verhängnis werden, wie das jüngste Beispiel einer als Bildschirmschoner getarnten Malware auf gnome-look.org beweist. Klar kann man sich auch hier bequem zurücklehnen und sagen "selber schuld, wozu sich ein Binärpaket herunterladen, anstatt den Quellcode zu studieren" . Doch je mehr Linux-Nutzer es gibt, desto höher wird auch die Rate derjenigen, die Programme einfach mal schnell herunterladen und installieren. Sicherheitsüberprüfungen sind zwar möglich, erfordern aber auf Grund der hohen Anzahl von Uploads sehr viel Arbeit.

Als einer der ersten Entwickler hat sich nun der Amarok-Hauptentwicker Mark Kretschman zum Problem gemeldet und eine Lösung für den KDE-Musikplayer vorgeschlagen, den auch andere Projekte übernehmen könnten. Auch Amarok ist für Angriffe solcher Art ein leichtes Opfer. Der Täter muss dazu nur ein entsprechendes Skript als "coole Erweiterung für Amarok" tarnen. Damit lasse sich beispielsweise das komplette Home-Verzeichnis löschen, meint Kretschmann.

Er schlägt deshalb vor, dass sämtliche Erweiterungen zwingend in einem zentralen Versionskontrollsystem gepflegt müssen. Dadurch erhöhe sich zwar die Eintrittsschwelle für angehende Amarok-Entwickler, dieser Umweg biete aber zugleich auch einen besseren Schutz vor schlechten Skripts (Crapware), da jeder Programmierer dann wisse, dass sein Code begutachtet wird.

Die im Versionskontrollsystem gepflegten Erweiterungen lassen sich dann über das Get-Hot-New-Stuff-Framework von KDE herunterladen, hier können zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eingebaut werden. Und selbst wenn es ein Autor schafft, über dieses Framework schadhaften Code einzuschleusen, könne man immerhin noch zurückverfolgen, wer den Code eingecheckt habe.

Neben dem Schutz vor Malware würde ein zwingendes Versionskontrollsystem einen weiteren Vorteil bieten: nicht mehr gepflegte Scripts (Abandonware) könnten leichter verworfen oder von einem neuen Maintainer übernommen werden.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share

Kommentare
Versionskontrolle für Erweiterungen
Ulf B., Dienstag, 15. Dezember 2009 13:50:14
Ein/Ausklappen

Finde die Idee genial. Dieses sollte auch für Bilder und sonstige Plasmoiden usw. gelten. Alternativ könnte man dort auch verschiedene Rechte durch Signatur freischalten. So wäre es gut, wenn z.B. beim Review eingestellt würde, dass Programm A darf nur lesende auf dieses Verzeichnis zugreifen, aber weder löschen noch in andere Verzeichnisse. Diese Info sollte von der Pluginverwaltung überwacht werden oder aber in einer Art Sandbox laufen (wie auch bei JavaScript/JAVA usw.).

Ciao
Ulf


Bewertung: 92 Punkte bei 3 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

918 Hits
Wertung: 133 Punkte (6 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...