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Maya Gold

Amarok 2.2.2 mit Custom Labels und vielen Detailverbesserungen

12.01.2010 Das Amarok-Projekt hat Version 2.2.2 des KDE-Musikplayers zum Download freigegeben. Die neue Version enthält neben sehr vielen Detailverbesserungen auch ein paar neue Features.

Zu den wichtigsten Neuerungen des aktuellen Releases, das die Entwickler nach Track 13 aus Mike Oldfields Album Tabular Bells II Maya Gold benannt haben, gehören die individuellen Labels, der Moodbar und die Suche nach Dateinamen, falls keine Metainformationen zur Verfügung stehen. Bei den individuellen Labels und dem Moodbar handelt es sich um Funktionen, die bei der Umstellung von Amarok 1.4 auf 2.0 den Weg in die neue Amarok-Version zunächst nicht mehr fanden. Details zum etwas umständlichen Setup des Moodbar-Supports gibt es auf einer eignen Wiki-Seite.

Der zurückgekehrte Moodbar visualisiert die Stimmung innerhalb von Liedern, sofern eine passende Mood-Datei existiert.

Zu den Verbesserungen gehört ein anpassungsfähiges Layout des Inline-Editors und zahlreiche Bugfixes in den diversen Internetdiensten. Zudem versucht Amarok jetzt nicht mehr, das Encoding der Metadaten automatisch zu erkennen, da es dabei in den zu zahlreichen Fehlern kam. Die komplette Liste der Fehlerbereinigungen seit der Beta1-Version findet sich auf der Amarok-Homepage.

Amarok 2.2.2 steht für die meisten Distributionen bereits als Binärpaket zur Verfügung, den Quellcode gibt es auf den FTP-Servern des KDE-Projekts. Neben der Linux-Variante gibt es auch einen Windows-Port und eine Version für Mac OS X. Hier sucht das Projekt noch nach Freiwilligen, die Pakete bauen und die Mac-Integration von Amarok verbessern.

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Kommentare
GUI
kritikaster (unangemeldet), Dienstag, 12. Januar 2010 15:46:02
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Wie auch viele andere KDE-Anwendungen wirkt Amarok so unaufgeräumt und durcheinander. KDE braucht eine riesen Aufräumaktion und logische Oberflächengestaltung.

Die KDEler loben sich immer selbst, "KDE rocks" und so...und KDE ist wirklich toll im Ansatz. Aber doch sehr anstrengend zu bedienen, mit zu vielen Elemente, die die Oberfläche zerklüften, Elemente, die senkrecht stehen, sodass man nen Knick in der Optik braucht um hinter die Funktionalität zu steigern.

Technologisch toll, GUI-gestalterisch (was die Apps angeht, nicht Plasma) ist es ein Krampf.




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Do it yourself
Marcel Hilzinger, Dienstag, 12. Januar 2010 16:34:34
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Die grafische Oberfläche lässt sich ja beliebig anpassen (über einen Klick auf View) und senkrechte Reiter gibt es seit KDE 4 auch nicht mehr. Vermutlich solltest du KDE 4.4 (kommt im Februar) wieder mal ausgiebig testen...


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Re: GUI
Marco (unangemeldet), Mittwoch, 13. Januar 2010 09:23:18
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Sehe ich überhaupt nicht so. Ich halte die KDE4-GUI für eine der besten überhaupt. Und ich habe in der Vergangenheit sehr lange mit Gnome, E17, XFCE gearbeitet. KDE 4.0 lief noch parallel bei mir. Seit KDE 4.1 arbeite ich ausschließlich mit KDE.


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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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