Zu den wichtigsten Neuerungen des aktuellen Releases, das die Entwickler nach Track 13 aus Mike Oldfields Album Tabular Bells II Maya Gold benannt haben, gehören die individuellen Labels, der Moodbar und die Suche nach Dateinamen, falls keine Metainformationen zur Verfügung stehen. Bei den individuellen Labels und dem Moodbar handelt es sich um Funktionen, die bei der Umstellung von Amarok 1.4 auf 2.0 den Weg in die neue Amarok-Version zunächst nicht mehr fanden. Details zum etwas umständlichen Setup des Moodbar-Supports gibt es auf einer eignen Wiki-Seite.
Zu den Verbesserungen gehört ein anpassungsfähiges Layout des Inline-Editors und zahlreiche Bugfixes in den diversen Internetdiensten. Zudem versucht Amarok jetzt nicht mehr, das Encoding der Metadaten automatisch zu erkennen, da es dabei in den zu zahlreichen Fehlern kam. Die komplette Liste der Fehlerbereinigungen seit der Beta1-Version findet sich auf der Amarok-Homepage.
Amarok 2.2.2 steht für die meisten Distributionen bereits als Binärpaket zur Verfügung, den Quellcode gibt es auf den FTP-Servern des KDE-Projekts. Neben der Linux-Variante gibt es auch einen Windows-Port und eine Version für Mac OS X. Hier sucht das Projekt noch nach Freiwilligen, die Pakete bauen und die Mac-Integration von Amarok verbessern.



