Einen Großteil der Entwicklungsarbeit hat das Amarok-Team in die Podcasts gesteckt. Hier kann man die einzelnen Einträge nun gruppieren und wo nötig von Hand als gelesen markieren. Bei einer Netzwerkverbindung frischt Amarok zudem die Liste der Podcasts automatisch auf.
Auch das Verhalten der Playlisten hat sich leicht verändert. Mit dem neuen Inline-Editor lassen sich einzelne Elemente vergrößern oder die Metadaten bearbeiten. Einen deutlichen Performance-Schub verpasst Amarok der neue Sammlungsscanner. Er hält bei Unterverzeichnissen mit der Suche inne, sofern sich am Unterverzeichnis selbst nichts verändert hat und verhindert damit unnötige rekursive Scans. Zusätzlich haben die Entwickler die Ausgabe des Scanners verbessert, sodass Geschwindigkeitszunahmen von bis zu 300 Prozent möglich sind.
Sichere Scripts
Wer die Scriptfunktion von Amarok nutzt, kennt das Problem: bei Updates muss man die meisten von Hand herunterladen, Amarok neu starten etc. Mit dem neuen Script Updater soll dieses Problem zumindest für die offiziellen (first party) Scripts der Amarok-Entwickler der Vergangenheit angehören. Ein digitaler Schlüssel soll dabei sicherstellen, dass nur Updates des Amarok-Teams automatisch installiert werden.
Neben diesen neuen Funktionen hat das Amarok-Team auch zahlreiche Fehler gefunden und ausgebessert. Details dazu finden sich im Changelog.
Amarok 2.2.1 steht auf der Projektseite im Quellcode zum Download bereit. Für viele Distributionen gibt es bereits fertige Pakete, OpenSuse-Nutzer finden diese nicht wie auf der Amarok-Downloadseite beschrieben in Playground sondern in den KDE-4-Backports.




