"Oceania" heißt die Wartungs-Release mit der Versionsnummer 2.1.1, die Amarok 2.1 stabiler und besser machen soll. Laut Lydia Pintscher könnte es sich bereits um das letzte Release der 2.1er Serie handeln. Die Arbeit an der nächsten Version 2.2 habe bereits begonnen. Zu den Features der neuen Version gehören, dass sie Compilations mit mehr als 60 Künstlern unterstützt. Die Kontextansicht lässt sich verstecken und Applets füllen diese nun entweder komplett aus oder verfügen über eine feste Größe.
Über die Kommandozeile lässt sich Amarok 2.1.1 jetzt mit M3U-Dateien füttern und fischt die zugehörigen Dateien aus dem Dateisystem. Da Magnatune inzwischen keine Zahlung per Kreditkarte mehr unterstützt, fehlt diese Option auch im neuen Amarok. Die Kontextansicht zeigt jetzt eine Infobox, falls keine Applets sichtbar sind - damit entfallen leere Flächen. Nicht zuletzt haben die Entwickler eine ganze Reihe von Fehlern beseitigt, die komplette Liste zeigt der Blogeintrag von Lydia Pintscher. Der erwähnt nebenbei auch, dass das Amarok-Projekt sich nächste Woche auf dem Linuxtag präsentiert und zwar in Halle 7.2b. Auch Vorträge und Workshops zu Amarok soll es geben.
Amarok 2.2
Derweilen basteln die Entwickler bereits am Nachfolger Amarok 2.2. Geschraubt wird unter anderem an der CD-Unterstützung und einem Video-Applet, dass zu einem Song passende Videos von YouTube abspielt. Innerhalb von ein paar Stunden seien bereits 250 neue Codeschnipsel im Repository der Entwickler aufgetaucht, schreibt Nikolaj Hald Nielsen.
Es gibt bereits ein Video, dass die Neuerungen von Amarok 2.2 vorführt, allerdings mit visuellen Fehlern und Bugs, die noch in der frühen Version stecken. Es zeigt unter anderem ein Videoclip-Applet, dass Podcasts und Youtube-Videos abspielt, demonstriert die Möglichkeit, die Oberflächenelemente zu verschieben und stellt die überarbeitete Menüführung vor.
Zu den weiteren Neuerungen von Amarok 2.2 sollen die subjektiven Playlisten auf Basis von Last.FM-Empfehlungen, der bessere Umgang mit dem Browser sowie eine einfachere Navigation gehören. Die nächste Version bringt also offenbar wieder neue Features mit, während die bisherigen Varianten im wesentlichen versucht haben, die alten Funktionen zu reanimieren.


