Dank Bootchart und einer modifizierten Variante von Fedoras Readahead namens sReadahead gelang es den Intel-Entwicklern Arjan van de Ven und Auke Kok auf der Linux-Plumbers-Konferenz ein Fedora in fünf Sekunden zu booten. Dieselbe Technologie ist auch Teil von Moblin 2, das laut Desktoplinux.com nur ein paar Sekunden braucht, um von einem USB-Stick zu starten.
An Bord hat Moblin 2 einen brandneuen Kernel 2.6.29 RC2 und den Xserver 1.6 mit DRI2-Unterstützung. Den Networkmanager löst ein eigenes Tool namens ConnMan ab, das es einfacher machen soll, WLAN-Verbindungen einzurichten. Über den Moblin Image Creator 2 (MIC2) lassen sich zudem eigene Linux-Varianten schustern.
Momentan setzt Moblin 2 noch auf XFCE, das soll sich aber in Zukunft ändern, auch die 3D-Performance ist noch bescheiden. Welche Hardware Moblin 2 bisher unterstützt, zeigt die Ankündigung der Alpha. Wer Moblin 2 testen will, der lädt das Live-ISO herunter und brennt es auf eine CD oder einen USB-Stick. Daneben bietet die Webseite aber KVM- und Vmware-Images an, um die Distribution in einer virtuellen Maschine zu betreiben.



