Erste Etappe

Alpha 1 von Ubuntu 10.04 LTS

Alpha 1 von Ubuntu 10.04 LTS

Kristian Kißling
11.12.2009 Nach der Verabschiedung des mit neuen Funktionen vollgestopften Ubuntu 9.10 arbeiten die Entwickler bereits an der nächsten Version 10.04. Die soll besonders stabil werden. Nun ist die erste Alpha der LTS-Version da.

Steve Langasek kündigte die erste Alpha von Ubuntu 10.04 offiziell auf der Ubuntu-Announce-Mailingliste an. Es handelt sich dabei um eine sehr instabile Testversion, die auf keinen Fall auf Produktivsystemen zum Einsatz kommen sollte. Wer sich für die Entwicklung interessiert, installiert die Alpha am besten in einer virtuellen Maschine.

Im Mittelpunkt der Entwicklung steht Stabilität: Bei Ubuntu 10.04 handelt es sich um einen Long Term Release, der länger Pflege erhält, als die anderen Releases (3 Jahre Desktop, 5 Jahre Server) und der häufig auf Servern zum Einsatz kommt. Es geht darum, die Fehler von Karmic auszubügeln und die neu eingebrachten Features zu stabilisieren. Einige Änderungen gibt es aber auch, etwas das Kernel Mode Setting für ATI-Karten und den Bootmanager Plymouth.

Die Alpha enthält bereits einen Vorgeschmack auf kommende Ereignisse. Mit an Bord sind der Kernel in Version 2.6.32-7, X.org in Version 7.5 sowie Gnome 2.29. HAL ist hingegen aus dem neuen Ubuntu verschwunden. Auch ein neues KDE SC 4.4 Beta 1 hat bereits seinen Weg in die Alpha-Version gefunden. Digikam 2 ist in Version 1.0.0 RC 1 dabei und Webkitkde in Version 0.1. Auch eine neue Version des Flashplayers steckt bereits in der Alpha.

Wer die Alpha testen will, kann entweder eine vorhandene Karmic-Installation aktualisieren (wie das geht steht hier) oder das ISO herunterladen:

* Alpha 1 von Ubuntu 10.04 für Desktop und Server

* Alpha 1 des Ubuntu Server für UEC und EC2

* Alpha 1 von Ubuntu für ARM-Architekturen

* Alpha 1 von Kubuntu Desktop und Netbook Remix

* Alpha 1 von Xubuntu 10.04

Wer eine Nvidia-Karte nutzt, sollte den vesa-Treiber verwenden, da nv aktuell zu Abstürzen führen kann. Ein manuelles Partitionieren mit dem grafischen Installer führt ebenfalls zu Abstürzen. Wer Version 9.10 auf die Alpha von 10.04 upgraden will, tut das über den Befehl update-manager -d.

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Kommentare
Stabilität hat Ubuntu mehr als nötig....
Torsten (unangemeldet), Freitag, 11. Dezember 2009 12:00:33
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Nach dem etwas missglückten Start von Ubuntu 9.10 (bei vielen funktioniert der Network-Manager nicht und eine Netzeinwahl über DSL ist unmöglich), haben die Macher von Ubuntu ein stabilieres System mehr als nötig.
Bei Ubuntu sollte man sich einmal an Debian halten: "Es ist fertig, wenn es fertig ist!" -- und nicht alle 6 Monate ein mit Bugs und Fehlern korrumpiertes System dem User hinklatschen.
Sollte Ubuntu 10.04 genauso verbuggt und fehlerhaft werden, wie Karmic, dann ist für mich das Thema Ubuntu ein für allemal erledigt und ich wende mich Debian, Fedora oder einer anderen Distribution zu.




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Re: Stabilität hat Ubuntu mehr als nötig....
hebby (unangemeldet), Freitag, 11. Dezember 2009 23:39:47
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bei mir und einigen Bekannten läuft Ubuntu sehr stabil.
Sowohl Neuinstallationen und auch Upgrades von 9.04 auf 9.10 liefen problemlos. Ich denke, nur weil es einige Probleme gab Ubuntu jetzt schlecht zu reden ist nicht der richtige Weg. Es ist immer noch eines der besten Linux Distros. Wenn man die Probleme bei anderen wie openSuse, Fedora und Mandriva die ich auch getestet habe sieht, komme ich zum Schluss, dass ich mit Ubuntu die beste Wahl getroffen habe!!


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Re: Stabilität hat Ubuntu mehr als nötig....
SDohle (unangemeldet), Donnerstag, 17. Dezember 2009 10:05:48
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ich bin von Windoof auf Ubuntu umgestiegen und sehr zufrieden.
Sicher hatte ich auch ein paar Problemchen, gerade beim Umstieg von 9.04 auf 9.10

Auch die Umstellung auf 10.04 werde ich durchführen.
dach kommen dann aber nur die LTS-Versionen auf den Rechenknecht.

Wenn man eine neue Distri gleich nach erscheinen auf seinen PC zieht, weil man eigentlich das dort noch Bugs stecken.
Bei M$ heisst es, erst nach SP1 umstellen, wenn man sicher sein will.
Ergo halte ich es bei Ubuntu genauso.
Ich warte 4 Wochen und stelle danach um.
Da sind die meisten Kinderkrankheiten bekannt.

In der Produktivumgebung warte ich noch bis Jahresende, dann sollte wohl der größte Teil der Fehler raus sein und ich problemfrei den Betrieb aufnehmen können.

Das geht immernoch schneller als bei M$ :-)

Ich freue mich auf den Luchs ! und werde ich dann wohl bis zur nächsten LTS mein eigen nennen :-)




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Re: Stabilität hat Ubuntu mehr als nötig....
Christoph (unangemeldet), Samstag, 26. Dezember 2009 17:37:29
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Oder einfach nicht zu viele neuerungen in jeden neuen Release packen sondern sich auf Bug fixing konzentrieren, und dafür sorgen das das System schnell zuverlässig und Stabil läuft.

Zudem gibts es immer wieder Probleme mit den einfachsten dingen wie z.b. Samba und o.g. etc.






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