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Alfresco kann mit Google Docs und Lotus Notes

16.06.2010 Das umfangreiche Content-Management-System Alfresco stellt in Version 3.3 neben anderen Neuerungen mehr Inhaltstypen zur Verfügung.

Google Docs und Alfresco gehen zusammen: Fans der Online-Kollaboration von Google können ihre Docs innerhalb von Alfresco 3.3 anlegen und dann nach Google Docs auschecken. Nach der Online-Bearbeitung verläuft ein Checkin in die andere Richtung. Als zweite Neuerung hatte Alfresco Anfang Januar eine Integrationsfunktion mit Inhalten aus IBM Lotus Notes vorgestellt, die nun Teil der Alfresco-Software geworden ist. Sie bringt, so Alfresco, dem Anwender eine Alternative zu Microsoft Sharepoint. Als weitere Neuerung hat das Unternehmen eine "Rendistion API" für sein CMS erstellt. Damit soll es möglich sein, automatisiert Inhalte (etwa ein Textdokument oder JPG-Bild) für verschiedene Ausgabemedien zu erstellen (etwa Web oder Smartphone, das Bild kann zu PNG werden). Schließlich setzt Alfresco ab sofort auf Spring Surf auf. Eine Übersicht der neuen Version zeigt die Produktseite bei Alfresco Software Ltd., weitere Details enthält die Wiki-Seite zur Version 3.3 der Alfresco-Community.

Die britische Limited Company (Ltd.) Alfresco Software hat ihren Hauptsitz in Maidenhead, am Westrand von London. Gegründet hat sie 2005 ihr heutiger CEO John Powell, der ein 11-köpfiges Management um sich versammelt. Das Unternehmen Alfresco verdient sein Geld unter anderem mit einer Abo-Version der gleichnamigen ECM-Suite (Enterprise Content Managament). Die neuerdings unter LGPL lizenzierte Version Alfresco Community - frei herunterladbar für Linux-x86, Windows und Mac - ist ihr gegenüber nicht funktionsbeschränkt, kommt lediglich ohne die entsprechenden Stabilitäts- und Supportdienste daher. Die letzte Alfresco-Version 3.2 kam vor fast genau einem Jahr heraus.

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