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Akademy 2008: Das Beste an KDE ist die Community
Akademy 2008: Das Beste an KDE ist die Community

09.08.2008

KDE bietet heute alles, was man von einer modernen Arbeitsumgebung erwartet. Doch wenn sich das Projekt gegen die Konkurrenz aus Redmond und Cupertino durchsetzen will, muss es etwas bieten, das proprietäre Desktops nicht haben: Community-Support.

Mit der Keynote von Frank Karlitschek begann heute die KDE-Entwicklerkonferez Akademy am De-Nayer-Institut in Sint-Katelijne-Waver (Belgien) vor vollem Publikum. Frank stellte in seinem Vortrag kurz die von ihm betreuten Webseiten kde-apps.org, kde-look.org und opendesktop.org vor, bevor er auf das eigentlich Thema zu sprechen kam: wie sieht die Zukunft von KDE aus.

Soziales Netzwerk
Das Social Networking und Community eigentlich Hand-in-Hand arbeiten, ist nichts neues. Wenn es aber nach den Plänen und Vorschlägen von Frank Karlitschek geht, dann bringt KDE schon bald ein soziales Netzwerk mit, das weit über die Fähigkeiten von Facebook, My Space & Co. hinausgeht. So sollen KDE-Benutzer auf dem Desktop nicht nur angezeigt bekommen, welche KDE-Nutzer in ihrer Nähe gerade online sind und mit diesen Kurznachrichten austauschen können, sondern nach Möglichkeit soll der Nutzer auch bei Hardware-Problemen oder beim Erstellen eines neuen Office-Dokuments aktive Hilfe bekommen.

So könnte ein Plasma-Applet für das Community-Netzwerk von KDE 4 aussehen.

Franks Vorschläge wurden allgemein positiv aufgenommen, allerdings stellen sich beim Thema Social Networking auch einige Fragen, zum Beispiel warum nicht ein bestehendes Netz für diese Aufgabe nutzen oder wie schützt man die Privatsphäre der Nutzer. Auch fanden einige der Zuhörer im Saal, anstelle einer serverbasierten Lösung wäre ein Peer-to-Peer-Netz besser. Frank Karlitschek lud alle Interessierten ein, diese Fragen mit ihm an der separaten BoF-Sitzung zu besprechen. Einen ersten Entwurf für eine genaue Spezifikation will Karlitschek in den nächsten Tagen auf Freedesktop.org online stellen.

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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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