Standardmäßig sollen Android und Windows für verschiedene Einsatzzwecke auf demselben Gerät zur Verfügung stehen, zumindest bei den höherwertigen Netbooks. Das sagte Robert Perenz am Montag in München, wo Acer die neuen Geräte und die Strategie fürs nächste Jahr einem Pressepublikum vorstellte. Die Android-Netbooks sollen ab November 2009 für ungefähr 350 Euro erhältlich sein, die Ausstattung variiert.
In absehbarer Zeit werde Acer nicht zu Linux-Netbooks zurückkehren, sagte Perenz. Man werde nun beobachten, wie das Geschäft mit Android anläuft. Dahinter steht eine Doppelfunktionsstrategie: Android solle dafür sorgen, dass der Benutzer schnell webbasiert Erledigungen machen und kommunizieren kann, erläuterte Perenz. Office-Anwendungen oder Bildbearbeitung seien hier hingegen nicht vertreten. Diese Funktionen erfüllt Windows, zu dem vom Android-Desktop direkt umgeschaltet werden kann.
Acer gibt sich guter Dinge: Stefan Engel, der Geschäftsführer von Acer Deutschland und Regionaldirektor für Deutschland, Österreich und die Schweiz nennt auf der Veranstaltung 15 Prozent Wachstum im Hause für das Mobilsegment im Jahr 2009. Für nächstes Jahr bringt er eine Wachstumsquote von bis zu 30 Prozent ins Spiel. Engel hat zu Google alias Android offensichtlich mehr Vertrauen als zum herkömmlichen Desktop-Linux: Er hält Android für eine mögliche Alternative zu Windows und Mac OS.



