Acer macht Eee-PC Konkurrenz mit Aspire One

Acer macht Eee-PC Konkurrenz mit Aspire One

Daniel Kottmair
04.06.2008

Gestern stellte Acer in München die neue Aspire One Serie vor, ihre Antwort auf Asus' erfolgreiches Eee-PC Netbook. Wie Asus setzt Acer auf ein speziell angepasstes Linux mit ausgewählten Anwendungen. Statt Xandros nutzen die Taiwanesen allerdings Linpus, eine für kleine Monitore optimierte Version von Fedora Core 8.
Acer hat die durchweg sehr flott startenden Anwendungen in die vier Bereiche "Connect", "Fun", "Work" und "Files" gegliedert, primärer Zielgruppen-Fokus ist die stark vernetzte Web 2.0-Generation.

Acer hat den Mail-Client und den Instant Messenger für die gleichzeitige Verwendung mit mehreren Mail-Konten und IM-Netzwerken vorbereitet, worauf sie sehr stolz sind. Auch die Vorkonfigurierung mit allen für korrekte Webseiten-Darstellung notwendigen Schriften und Codecs für den Mediaplayer stellte Acer explizit heraus, das Vorserien-Testgerät verweigerte jedoch das Abspielen einer DivX-Datei.

Allen Aspire One-Modellen gemein ist ein 8,9 Zoll Widescreen-Bildschirm mit LED-Backlight und 1024x600 Auflösung, ein Intel Atom N270 mit 1,6 GHz, 512KB L2-Cache und Intel-Chipsatz 945GSE, eine integrierte 0,3 Mpixel Crystal Eye Webcam (welche mit dem IM-Videochat funktioniert), ein Flashmedia-Reader (SD/MMC/Memorystick/xD), Atheros 802.11 b/g WLAN, 3 USB 2.0-Anschlüsse, VGA-Ausgang, Ethernet, Realtek Audio und eine angenehm benutzbare Tastatur, die fast der Laptop-Standardgröße entspricht - eine deutliche Verbesserung zu Asus' Eee-PC. Zusätzlich haben die Aspire Ones einen extra "Storage Expansion" SD-Slot integriert, einer vollständigen Migration des Home-Verzeichnisses auf eine günstige SD-Karte steht somit nichts mehr im Wege.

Der in etwa 20 Sekunden bootende Aspire One ist in unterschiedlichen Konfigurationen erhältlich, ab Werk z.B. mit 512 oder 1024 MB RAM (1,5GB maximal, 1 Slot, 512 MB fest verlötet), 8 GB SSD-Festplatte (beim Testgerät waren noch 5 frei) oder 80 GB 2.5"-Laufwerk und ein Akku mit 24 W (2200 mAh) oder 57 W (2600 mAh), mit dem das Gerät -je nach Akkukapazität- Akkulaufzeiten von 3 oder 7 Stunden erreichen soll. Der leichte Mini-Laptop (1 kg bis 1.26 kg) ist ab Ende Juli je nach Konfiguration in blau oder weiss zu einem Preis zwischen etwa 330 und 400 Euro im freien Handel erhältlich.

Vorerst gibt es das 24x17x3 cm kleine Gerät nur mit WLAN, eine 3G-Version, die wirklichen mobilen Internetzugriff ermöglichen soll, ist allerdings schon in Arbeit.

Ähnliche Artikel

Kommentare

Aktuelle Fragen

ICEauthority
Thomas Mann, 17.12.2014 14:49, 2 Antworten
Fehlermeldung beim Start von Linux Mint: Could not update ICEauthority file / home/user/.ICEauth...
Linux einrichten
Sigrid Bölke, 10.12.2014 10:46, 5 Antworten
Hallo, liebe Community, bin hier ganz neu,also entschuldigt,wenn ich hier falsch bin. Mein Prob...
Externe USB-Festplatte mit Ext4 formatiert, USB-Stick wird nicht mehr eingebunden
Wimpy *, 02.12.2014 16:31, 0 Antworten
Hallo, ich habe die externe USB-FP, die nur für Daten-Backup benutzt wird, mit dem YaST-Partition...
Steuern mit Linux
Siegfried Markner, 01.12.2014 11:56, 2 Antworten
Welches Linux eignet sich am besten für Steuerungen.
Nach Ubdates alles weg ...
Maria Hänel, 15.11.2014 17:23, 5 Antworten
Ich brauche dringen eure Hilfe . Ich habe am wochenende ein paar Ubdates durch mein Notebook von...