Noch im März hieß es von AMD, man wolle mit Version 9.4 des Catalyst-Treibers den Support (Linux und Windows) für die Karten R300/400/500 komplett einstellen und sich nur noch auf die neuesten Generationen konzentrieren.
Inzwischen hat AMD den 9.4-er Treiber veröffentlicht, der unter anderem auch Support für Ubuntu 9.04 mitbringt. Wählt man auf der AMD-Homepage eine ältere Grafikkarte aus, erhält man die Meldung, dass AMD den Support in einen Legacy-Treiber ausgelagert hat.
Der Legacy-Treiber unterstützt folgende Karten (inklusive All-in-Wonder-Modelle):
ATI Radeon 9500 Series
ATI Radeon 9550 Series
ATI Radeon 9600 Series
ATI Radeon 9700 Series
ATI Radeon 9800 Series
ATI Radeon X300 Series
ATI Radeon X550 Series
ATI Radeon X600 Series
ATI Radeon X700 Series
ATI Radeon X800 Series
ATI Radeon X850 Series
ATI Radeon X1050 Series
ATI Radeon X1300 Series
ATI Radeon X1550 Series
ATI Radeon X1600 Series
ATI Radeon X1650 Series
ATI Radeon X1800 Series
ATI Radeon X1900 Series
ATI Radeon Xpress Series
ATI Radeon X1200 Series
ATI Radeon X1250 Series
ATI Radeon X2100 Series
Die Linux-Version unterstützt allerdings nur Distributionen, die vor dem Februar 2009 erschienen, d.h. mit dem alten X.org. Die kommenden Releases von Ubuntu, Fedora und Mandriva werden demnach aller Voraussicht nach nur die neuen AMD-Treiber unterstützen. Weitere Informationen gibt es auf der AMD-Homepage.
Freie Treiber besser
Wer eine der oben aufgeführten Grafikkarten besitzt und diese mit einer aktuellen Linux-Distribution betreiben möchte, kann dem Treiberwechsel allerdings relativ gelassen entgegensehen. Der freie radeonhd-Treiber, den die Community unter anderem durch die von AMD veröffentlichten Spezifikationen stark verbessern konnte, unterstützt praktisch sämtliche Karten im 2D-Modus inklusive Compositing. Die allerneueste Version unterstützt zudem bei sehr vielen Karten auch DRI.



