2700 freie Internet-TV-Kanäle mit Miro 1.0

2700 freie Internet-TV-Kanäle mit Miro 1.0

Falko Benthin
15.11.2007

Die Participatory Culture Foundation hat ihren freien Internet-Videoplayer Miro [1] in Version 1.0 freigegeben. Das Programm, ein Mix aus Videoplayer, RSS-Reader, BitTorrent- und FTP-Client, begann sein Dasein als Democracy Player. Die Built-in-Mediensammlung enthält derzeit rund 2700 Online-Kanäle, die sich mit Hilfe des integrierten RSS-Readers aktualisieren lassen. Daneben kann Miro auch auf verschiedene Videoplattformen wie Youtube, Google Video, Yahoo! oder Blip zugreifen. Zu den möglichen Formaten, die Miro abspielen kann, zählen unter anderem MPEG, AVI, DivX, Quicktime, H.264 und Windows Media Flash Video.

Der Download erfolgt per FTP oder BitTorrent. Die Qualität der angebotenen Videos reicht von Youtube-Niveau bis HDTV. Um die Festplatte nicht mit alten Videos zu verstopfen, lässt sich ein Verfallsdatum setzen, bei dessen Ablauf Miro entsprechende Dateien entfernt. Für alle, die die Gemeinschaft mit eigenen Videos erfreuen wollen, bietet Miro eine Serverkomponente an. Eine vollständige Übersicht über die in Miro enthaltenen Features [2] gibt es auf der Webseite des Projekts.

Bei der Participatory Culture Foundation (PCF [3]) handelt es sich um eine Non-Profit-Organisation. Miro wird unter anderem von Mozilla, Mitch Kapor, Skyline Public Works, Surdna Foundation, Knight Foundation sowie hunderten anderen Geldgebern finanziell unterstützt und nutzt offene Standards wie HTML, CSS, RSS und BitTorrent. Das Programm steht unter der GPL. Mit Miro hat sich die PCF das Ziel gesetzt, Internet-TV zu beleben und die Vorherrschaft eines etwaigen Monopolisten − gemeint ist das gewinnorientierte Joost [4] − zu verhindern.

Miro 1.0 steht ab sofort für Linux, MacOS X und Windows zum Download [5] bereit. Verfügbar sind fertige Pakete für Fedora, Ubuntu und Debian sowie die Quelltexte.

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