Die 21. internationale Olympiade in Informatik hat am Wochenende in Bulgarien begonnen, der Startschuss für die Programmierwettbewerbe fällt heute.
Studenten und Schüler aus der ganzen Welt treten an, um ihre Programmierkünste unter Beweis zu stellen.Die Organisatoren beschreiben die Herausforderung: „Die Wettbewerbsaufgaben sind algorithmischer Natur, aber die Wettbewerber mussen auch so grundlegende IT-Fähigkeiten beweisen wie Problemanalyse, Design von Algorithmen und Datenstrukturen, Programmieren und Testen.“ Aus insgesamt 82 Mitgliederländern können üblicherweise jeweils vier Schüler teilnehmen, die vorab in nationalen Tests ausgewählt wurden, in Deutschland ist das der Bundeswettbewerb Informatik.
An den Wettbewerbstagen bekommen die Teilnehmer drei Aufgabenstellungen, für deren Lösung in C, C++ oder Pascal sie je fünf Stunden Zeit haben. Mit Testläufen bewerten die Juroren die Lösungen, bewertet wird auch, ob der vorgegebene Zeitrahmen und Speichergrenzen eingehalten wurden. Parallel zum Wettbewerb vor Ort gibt es vom 10. bis 12. August die Möglichkeit, online dabei zu sein. Bevor am Freitag die Sieger gekürt werden, steht am Donnerstag ein Ausflug ans schwarze Meer auf dem Programm. Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Aufgabenstellungen finden sich hier.
Bereits die erste Programmier-Olympiade im Jahr 1986 fand mit Unterstützung der UNESCO in Bulgarien statt, in den nächsten 20 Jahren zog sie um die Welt und war 1992 zu Gast in Bonn.





