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© Alekss, 123RF

Texteditor Nano mit eigenen Tastenkombinationen ausstatten

Kleiner Spezialist

Der Editor Nano ist zwar einfach zu bedienen, verwendet aber ungewohnte Tastenkürzel. Die Shortcuts lassen sich erfreulicherweise einfach anpassen.

Editoren gehören wie Shells zu den ältesten interaktiven Programmen auf Computern. Jede gängige Distribution stellt bis heute aus gutem Grund eine ganze Reihe solcher Programme bereit, wobei terminalbasierte Editoren wie Nano einen besonderen Stellenwert genießen.

Bootet etwa das System nicht, weil sich die Bezeichnungen von Festplatten geändert haben und nicht mehr mit denen übereinstimmen, die in der Datei /etc/fstab eingetragen sind, so bieten die meisten Systeme einen speziellen Modus zum Beheben des Fehlers an. Darin verfügt das System gewöhnlich noch über keine grafische Oberfläche, sodass die Programme, die darauf aufsetzen, noch nicht bereitstehen. Wohl dem, der dann über einen Vim oder Emacs verfügt, der sowohl auf der grafischen Oberfläche als auch im Terminal läuft. Mit einem solchen Editor korrigieren Sie die entsprechenden Einträge schnell oder kommentieren zumindest Überflüssiges aus, sodass das System wieder bootet.

Allerdings empfinden viele Anwender Programme wie der Alleskönner Emacs als zu komplex oder zu umfangreich für einfache Aufgaben. Hier erweist sich ein möglichst schlanker Editor als die bessere Wahl. Lange Zeit zählte der zum Mailprogramm Pine gehörende Texteditor Pico zu den beliebtesten Programmen dieser Art. Er ist klein, schnell, sehr einfach in der Anwendung und dennoch ausreichend komplex, um regelmäßig anfallende Arbeiten zu erledigen. Allerdings ließ es eine neue Lizenz nicht mehr zu, diese Software weiter frei auf beliebigen Systemen einzusetzen.

Funktionswunder Nano

Als Antwort auf diese Situation riefen einige Entwickler den unter der GPL-Lizenz stehenden Texteditor Nano [1] ins Leben. In den letzten Jahren haben die Entwickler die Arbeit am Editor konsequent fortgesetzt,

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