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© canjoena, 123RF

Bloggen mit der modernen Wordpress-Alternative Ghost

Gar nicht unheimlich

Wer Blog sagt, meint meistens Wordpress. Mit Ghost macht jetzt ein Neuling dem bisherigen Platzhirsch ernsthaft Konkurrenz.

Nicht Google und Amazon beherrschen das Internet, sondern das Content-Management-System Wordpress – zumindest nach einer Analyse von W3Techs [1]: Danach treibt das Open-Source-CMS inzwischen 29,1 Prozent aller Webseiten an. Auf die von W3Techs beobachteten CMS-Systeme hochgerechnet, käme Wordpress damit auf einen Marktanteil von knapp 60 Prozent. Es dürfte also kaum ein Tag vergehen, an dem Sie beim Surfen nicht über eine Wordpress-Seite stolpern.

Auch wenn sich die meisten Webentwickler auf einen der üblichen Kandidaten aus dem CMS-Trio Wordpress, Joomla oder Drupal einschießen: Ein Blick an das untere Ende der Liste lohnt sich. Das noch recht junge Ghost [2] hat sich bislang zwar nur einen kleinen Anteil am Markt gesichert, doch seine modernen Ansätze und seine aktive Community machen das CMS interessant für aufgeschlossene Blogger.

Geisterhaft

Die Idee zu Ghost stammt von Hannah Wolfe und John O'Nolan, der als ehemaliger "Deputy Head of Design" des Wordpress-Teams in Sachen CMS reichlich Erfahrung sammelte. O'Nolan sieht in Wordpress nicht mehr das simple Werkzeug für Blogger, das es einmal war, sondern eine Plattform für alle erdenklichen Web-Projekte [3]. Mit einer Handvoll Plugins kann man damit vom Bug-Tracker über einen Webshop bis hin zu einer Online-Community so gut wie jedes Vorhaben im Web aufsetzen.

Seine große Flexibilität stellt gleichzeitig die größte Schwäche von Wordpress dar: Dem CMS ist der Fokus auf die ursprüngliche Zielgruppe verloren gegangen, die Blogger. An genau die richtet sich nun Ghost. Das Projekt fand durch eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne den entscheidenden

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