JuNest: Paketinstallationen an Root vorbei

Eingebettet

Mit JuNest installieren Sie Anwendungen auch ohne administrative Rechte.

Wer in der Arbeit oder an der Universität an einem Linux-Rechner arbeitet und dort keine Root-Rechte hat, kennt das Problem: Selbst für die Installation einer kleinen Anwendung, die man gerade jetzt dringend braucht, muss man den Administrator bemühen. Selbst wenn der gerade verfügbar ist, kann es dauern, bis er den Wunsch erfüllt: Immerhin muss der Admin auch noch die Abhängigkeiten bedenken, die die Installation der Wunschanwendung nach sich zieht.

Der Entwickler von JuNest [1] fragte sich in dem Zusammenhang: Warum muss man eigentlich unbedingt Root sein, um Software unter Linux zu installieren? Das Ergebnis seiner Überlegungen steht mit JuNest nun zum Test an. Der Name JuNest steht für Jailed User Nest und erlaubt das Einbetten einer Linux-Umgebung innerhalb fast jeder installierten Distribution. Das auf Arch Linux basierende JuNest integriert sich ins Home der Host-Distribution und verlangt zur Installation von zusätzlichen Paketen keine Root-Rechte.

Wir haben JuNest in Ubuntu 17.10 und Fedora 27 getestet, es läuft aber auch auf fast jeder anderen Distribution. Allerdings sollte deren Kernel nicht allzu alt sein, denn JuNest macht für die verwendete Sandbox Gebrauch von Funktionen, die erst mit Linux 3.8 Einzug hielten.

Zugänglicher als Container

JuNest erstellt kein komplett isoliertes System: Die Sandbox teilt unter anderem den Kernel, das Netzwerk und einhängte Geräte mit dem Host. Sie isoliert lediglich das Root-Dateisystem. Pakete, die Sie via JuNest installieren, verändern so in keiner Weise das Host-System, können aber mit diesem kommunizieren.

Es einem unprivilegierten Anwender zu erlauben, privilegierte Aufgaben zu erledigen, erfordert ein entsprechendes Backend, ähnlich einer

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