Fazit

Teamviewer tut sich mit dem aktuellen Vorgehen keinen Gefallen. Eine Software nach und nach für unterschiedliche Betriebssysteme zu veröffentlichen, ist zwar gängige Praxis; doch bei einem plattformübergreifend, kommerziell genutzten Werkzeug, das nur innerhalb einer Version reibungslos funktioniert, müssen alle Systeme zeitgleich ein vom Umfang her identisches Update erfahren.

Am Ende bleibt den Nutzern derzeit nichts anderes übrig, als auf die finale Version zu warten und derweil entweder auf ein anderes Betriebssystem (etwa in einer virtuellen Maschine) umzuschwenken oder ihre Kunden zu bitten, ein Downgrade auf Teamviewer 12 vorzunehmen. Auch die Zukunft stellt die Teamviewer-Entwickler vor Herausforderungen: Der Unterstützung für Wayland steht das Unternehmen zwar offen gegenüber, doch ist hier noch ein weiter Weg zu gehen. 

Infos

[1] Teamviewer 13 für Linux: https://community.teamviewer.com/t5/Linux/Update-TeamViewer-13/td-p/24537

[2] Teamviewer Host als natives Linux-Programm: Christoph Langner, "Helfende Hand", LU 07/2017, S. 44, http://www.linux-community.de/39355

[3] "Ctrl+Alt+Del update": https://community.teamviewer.com/t5/Linux/Update-TeamViewer-13/m-p/24743/highlight/true#M1171

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