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© Praphan Jampala, 123RF

Asciidoc in verschiedene Formate konvertieren

Transformation

Ein Dokument, viele Ausgabeformate – das klingt verlockend und klappt in der Praxis ganz gut. Kleine Stolperfallen bleiben aber bestehen.

Über die letzten Jahrzehnte haben sich verschiedene Ansätze herausgebildet, um Textdokumente zu erstellen und zu pflegen. Dabei setzen Bürosuiten wie LibreOffice und Microsoft Office auf eine komprimierte XML-Datei als Format. Eine grafische Benutzeroberfläche verbirgt dabei die Anweisungen zum Formatieren des Texts sowie das Umwandeln nach PDF oder HTML vollständig vor dem Benutzer.

Im Gegensatz dazu stehen Satzsysteme wie LaTeX und Markup-Sprachen wie Docbook [1], Markdown [2] und Asciidoc [3]. LaTeX entstand mit Blick auf den Satz von Büchern. Es erlaubt daher das Formatieren des Texts über Anweisungen im Dokument bis auf den letzten Picometer genau. Docbook setzt dagegen auf die Kombination aus XML und Stilvorlagen in Form von Cascading Style Sheets (CSS) und der Extensible Stylesheet Language (XSL).

Markdown, Asciidoc und Asciidoctor [4] sowie Asciidoctor-pdf [5] versuchen, das Schreiben der Texte radikal zu vereinfachen, zumindest in Bezug auf das Markup. Aus der Struktur und minimalen Elementen leiten sie ab, ob es sich beim Textteil um eine Überschrift oder etwa einen Punkt einer Aufzählung handelt. Das endgültige Aussehen des Dokuments bestimmen Sie über Stilvorlagen in Form von CSS oder YAML.

Pdflatex sowie die beiden Formate Markdown [6] und Asciidoc standen bereits in früheren Ausgaben im Mittelpunkt [7]. Alle drei haben gemeinsam, dass das Umwandeln ins endgültige Format mit mehreren Werkzeugen erfolgt, die im Verbund agieren. Aus dem

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