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© Maksim Pasko, Fotolia

Links2 und W3m: Webbrowser für die Shell

Minimalistisch

Auf der Shell lassen sich nicht nur Systemarbeiten erledigen: Es gibt auch vielseitige Webbrowser, die abseits der GUI arbeiten.

Webbrowser für die Shell bieten sich für den Fall an, dass man eine Webseite öffnen muss, aber nur über eine langsame Verbindung mit der Außenwelt in Verbindung steht. Solche schlanken Browser kommen oft auch im Zusammenhang mit Datenbankanwendungen zum Einsatz. Dazu erstellt man möglichst schnörkellose Abfragemasken für den Webserver, die Query selbst erfolgt über eine SSH-Verbindung zum entfernten Rechner. So erspart man sich die Konfiguration der auf den Clients laufenden Webbrowser. Daneben machen sich textbasierte Webbrowser innerhalb von Skripten für Auswerte- und Kontrollzwecke im Rahmen automatisierter Webzugriffe nützlich.

Stellvertretend für die Vielzahl an Browsern für die Shell liegt der Fokus dieses Artikels auf Links2 und W3m. Beide kommen für viele Einsatzgebiete infrage und beherrschen das Abrufen von Webseiten über verschlüsselte HTTPS-Verbindungen. Bei Eingaben in Formularen öffnet sich, anders als bei den grafischen Pendants, in der Regel eine gesonderte Eingabezeile. Im Praxistest müssen sich die Textbrowser jeweils mit einer einfachen Ausgabemaske eines nur aus dem LAN heraus erreichbaren Webservers und einer normalen Webseite bewähren.

Links2

Der Links2-Browser [1] ging 2005 aus dem Projekt Links [2] des tschechischen Programmierers Mikulas Patocka hervor. Auch Elinks [3], eine weitere Alternative, stammt von diesem Programm ab.

Links2 beherrscht sowohl den Text- als auch den Grafikmodus, taugt also gleichermaßen für die Konsole und die GUI. Den Modus wählen Sie bereits beim Start. Für den Grafikmodus rufen Sie das Programm mit links2 -g auf, an das Kommando hängen Sie

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