Fazit

NoMachine konnte im Praxistest nicht ganz überzeugen: Zwar arbeitet die Software in der kostenfreien Variante stabil und bietet ein gut durchdachtes Bedienkonzept, doch die Übertragungsraten ließen selbst in einer auf aktuellen Standards beruhenden WLAN-Infrastruktur zu wünschen übrig. Mitbewerber wie Anydesk und Teamviewer bauen Inhalte deutlich schneller auf – egal, mit welchen Grafikkarten und bei welcher jeweiligen nativen Auflösung.

Die Software spielt ihre Trümpfe weniger dort aus, wo es um Fernwartung geht, als vielmehr in Szenarien, in denen Thin Clients helfen, Kosten in größeren IT-Infrastrukturen einzusparen. Hier agiert das Programm im Vollbildmodus auf den Clients so, dass der Eindruck besteht, der Anwender säße vor der entfernten Maschine. Die bidirektionale Datenübertragung erleichtert die Arbeit in solchen Umgebungen.

Das Programm beweist durch sein schlankes Konzept zudem, dass es nicht zwangsläufig schwierig sein muss, eine Client/Server-Lösung zu konfigurieren. NoMachine empfiehlt sich daher für all jene Anwender, die an entfernten Rechnern in einem Intranet nahtlos vom lokalen System aus arbeiten möchten. 

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