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© Anna Grigorjeva, 123RF

Mozilla Firefox 57: Gelingt der Neustart?

Durchbruch

In den letzten Jahren sank Firefox kontinuierlich in der Gunst der Anwender. Hat der generalüberholte Firefox 57 alias Quantum das Zeug dazu, den Trend zu stoppen?

Bei Firefox 57, als Firefox Quantum geadelt und aus der Masse herausgehoben, handelt es sich aus zwei Gründen um die wohl wichtigste Veröffentlichung in der fünfzehnjährigen Geschichte des Mozilla-Browsers: Einerseits stellt Firefox 57 (kurz: FF57) den vorläufigen Höhepunkt des größten Umbaus in der Geschichte des Browsers dar, andererseits entscheidet die Akzeptanz der neuen Version beim Anwender mit über das Wohl und Wehe von Mozilla.

Die verschiedenen Marktbeobachter, die Browser-Statistiken erheben, sehen Firefox derzeit weltweit bei einem Marktanteil zwischen 8 und 12 Prozent. Zum Vergleich: Googles Chrome bewegt sich in Bereichen um die 60 Prozent. Dabei würden viele Anwender schon aus weltanschaulichen Gründen lieber Firefox nutzen, der zudem das attraktivere Angebot an Erweiterungen mitbringt.

Dabei spielt Deutschland eine gewisse Sonderrolle. Hierzulande verlor Firefox weniger Marktanteile als in den meisten anderen Ländern. Gerade in technikaffinen Communities bleibt der Mozilla-Browser nach wie vor recht beliebt. So hält er sich bei den Anwendern von ComputerBase, einem großen deutschen IT-Online-Magazin, fast gleichauf mit Chrome bei rund 36 Prozent.

Noch mehr favorisieren Linux-Communities Firefox, wie etwa beim News-Blog LinuxNews: Dort bevorzugen die Besucher Firefox mit knapp 40 Prozent, während Chrome und seine Ableger zusammen bei 27,5 Prozent liegen. Interessant ist auch ein Blick auf die Verteilung der Marktanteile nach Erhebungen des Statistikunternehmens Statcounter [1] von 2013 und 2017 in Deutschland und weltweit (Abbildung 1).

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