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© Scyther5, 123RF

Mit MakeMKV Blu-ray-Disks transkodieren

Hochauflösend

Blu-ray-Disks mit hohen Auflösungen bieten besonderen Heimkino-Genuss. Auch Linux spielt jetzt dabei mit, Ihre Blu-rays zu sichern.

Linux setzt sich auch bei anspruchsvollen Multimedia-Aufgaben immer mehr durch. Das ist nicht zuletzt den zahlreichen Varianten für Media-Center-PCs geschuldet, die auf dem freien Betriebssystem basieren. Doch vor allem bei der Wiedergabe und dem Transkodieren von hochauflösenden Inhalten gab es bislang Defizite. So gestaltete sich der Umgang mit Blu-ray-Medien unter Linux mangels ausgereifter Software lange Zeit sehr schwierig. Inzwischen haben jedoch findige Entwickler das Manko beseitigt, sodass das freie Betriebssystem sich mittlerweile bestens für das Pantoffelkino eignet.

Als Nachfolger der herkömmlichen DVD hat sich die Blu-ray-Disk bereits vor einigen Jahren nach einem kurzen Formatkrieg gegen die HD-DVD und die Versatile Multilayer-Disk (VMD) durchgesetzt. Als reiner Datenspeicher nehmen die Scheiben in den größten am Markt erhältlichen Varianten derzeit maximal 100 GByte auf. Damit bieten sie bei identischer physischer Größe mehr als die zehnfache Kapazität einer zweilagigen DVD.

Diese enorme Kapazität ermöglicht es, selbst komplette Spielfilme mit einer Dauer von mehreren Stunden inklusive aller Audiospuren und Daten für Untertitel in hochauflösender Qualität auf einer einzigen BD-ROM abzuspeichern. Dabei sehen die gängigen Standards maximal Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) bei 60 Halbbildern pro Sekunde vor. Im Vollbildverfahren gibt die Blu-ray bei gleicher Auflösung maximal 24 Bilder pro Sekunde wieder. Demgegenüber erreichen Video-DVDs in Europa (PAL) eine maximale Auflösung von 720 x 576 Pixeln, in Nordamerika und Japan (NTSC) maximal 720 x 480 Pixel.

Doch die BD-Disk erfordert aufgrund der wesentlich höheren Datendichte neue Laufwerke. Da die Wellenlänge des Laserstrahls kleiner ausfällt als bei der DVD oder CD und daher die Anforderungen an die Optik steigen, eignen

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